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Flüchtlingszustrom in Bunde Wohnraum-Akquise läuft – doch es gibt Alternativen

Seit Beginn der Flüchtlingskrise kamen 101 Menschen in Bunde unter. 24 verließen die Gemeinde mittlerweile wieder.

Seit Beginn der Flüchtlingskrise kamen 101 Menschen in Bunde unter. 24 verließen die Gemeinde mittlerweile wieder.

dpa-Symbolbild

Bunde - Der Flüchtlingsstrom in den Landkreis Leer bricht nicht ab und der Landkreis bereitet die Einwohner darauf vor, dass über kurz oder lang wohl in allen Kommunen Notunterkünfte eingerichtet werden müssen. In der Gemeinde Bunde wird derzeit aber immer noch versucht, die Unterbringung von geflüchteten Menschen dezentral zu organisieren, wie Bürgermeister Uwe Sap auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte. Soweit möglich, solle nicht auf Turnhallen zurückgegriffen werden.

25 Menschen im „Haus des Gastes“

Dabei hat die Gemeinde mit Beginn der Ukraine-Krise auch schon ein größeres Gebäude für die Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Das „Haus des Gastes“ in Dollart wurde für die Schutzsuchenden zur Verfügung gestellt. Bis zu 25 Menschen können dort derzeit wohnen.

Und: „Die Mitarbeitenden von meinem Sozial- und Ordnungsamt bemühen sich täglich dezentralen Wohnraum zu akquirieren. Tatsächlich werden auch noch einige dezentrale Wohnungsangebote geprüft“, weiß der Verwaltungschef zu berichten.

Weitere Optionen vorhanden

Muss dennoch eine Notunterkunft geschaffen werden, gibt es verschiedene Gebäude, die im Besitz der Gemeinde sind und in Betracht gezogen werden könnten. Doch ob sie dafür genutzt werden, so stellt Uwe Sap klar, ist eine Frage, die vorab in Gesprächen mit dem Landkreis und den politischen Gremien erörtert werden müsste.

Wie viele Flüchtlinge wohl noch in der Gemeinde aufgenommen werden müssen, bleibt abzuwarten. Aktuell leben 173 Schutzsuchende im Gemeindegebiet, davon 77 Menschen aus der Ukraine. Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs wurden jedoch tatsächlich 101 Menschen aus der Ukraine aufgenommen. Hiervon haben jedoch bereits 24 Personen die Gemeinde Bunde wieder verlassen.

In Hesel gibt es Sporthallen, die zu Notunterkünften umfunktioniert werden könnten, doch das ist nicht Option Nummer eins.

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