Landkreis Leer - - Steigende Preise und Personalmangel im Baugewerbe machen auch dem Gebäudemanagement des Landkreises Leer zu schaffen. Von „deutlichem zeitlichen Verzug bei mehreren Projekten“, schrieb jetzt Amtsleiter Jens Lüning.

Dennoch konnte einiges geschafft werden: Schwerpunkte der Arbeit des Gebäudemanagements waren im vergangenen Jahr die Sanierung und Digitalisierung von kreiseigenen Schulen. Das sind alle staatlichen weiterführenden und Förderschulen im Landkreis. Zum Programm des Amtes gehören darüber hinaus Renovierungen, Reparaturen und der Unterhalt der Gebäude. Auch Sicherheitstechnik spielt eine Rolle – wie umfangreiche Brandschutztechnik für die Seniorenwohnanlage Heisfelde. Brandschutztechnik auf neuen Stand brachte der Landkreis auch die Integrierte Gesamtschule Moormerland, die Gutenberg-Schule in Leer und die ehemalige Pestalozzischule Weener, eine Förderschule, heute Außenstelle der Greta-Schoon-Schule Leer.

Planerisch vorangetrieben wurde der Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale, der – wie berichtet – ein Tierseuchenbekämpfungszentrum und das Veterinäramt angegliedert werden. Das Gebäude soll voraussichtlich an der Westergaste in Brinkum entstehen. Die Erweiterung des Frauenhauses in Leer konnte gestartet werden und für eine neue Turnhalle in Weener sind die Planungen aufgenommen worden. Bei der Kreisverwaltung an der Bergmannstraße in Leer wurde zudem der Ausbau der Elektromobilität vorangetrieben und neue E-Auto-Ladesäulen installiert.

Das Gebäudemanagement konzentriert sich zudem auf energetische Maßnahmen an vielen Gebäuden, um den Energieverbrauch einzudämmen und den CO2-Ausstoß zu verringern. Dafür wurde neue Software angeschafft und mehr Personal abgestellt. Mit Firmen aus der Region schloss der Landkreis neue so genannte Rahmenverträge für mehr als 20 Gewerke von Bauleistungen ab.