Weener - Nach der Festnahme und Inhaftierung des Mannes, der im Verdacht steht, in Weener seine Mutter getötet zu haben, ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt den Ablauf der Tat und auch die Motive, erklärt Jan Wilken als Sprecher der Staatsanwaltschaft Aurich auf Nachfrage. Aktuell gebe es da noch keine weiteren Erkenntnisse, da der Verdächtige zurzeit noch schweige.
In der Nacht zu Sonntag aber hatte er selbst um 23.40 Uhr die Polizei über den Notruf angerufen, erklärt der Sprecher: „Der Beschuldigte rief an.“ Was er dann am Telefon erzählte, sei alarmierend genug gewesen, dass sich sofort Polizeibeamte auf den Weg nach Weener gemacht hätten. Dort fanden sie den 60-jährigen Mann und dessen leblose, 87-jährige Mutter vor. Es sei erkennbar gewesen, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handelt, sondern dass die Ursache in „extremer Gewaltanwendung“ liege. Der Sohn erklärte vor Ort, dass er ursächlich für den Tod der Frau sei, aber seither kamen keine weiteren Angaben. Der Verdächtige habe sowohl gegenüber der Polizei als auch dem Haftrichter geschwiegen, erklärt der Staatsanwalt. Weitere Angaben mochte er vorerst nicht geben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
