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Kinderbetreuung im Landkreis Leer Kita-Finanzierung soll unkomplizierter werden

Mit einem neuen Finanzierungsmodell soll der Verwaltungsaufwand für die Kita-Finanzierung reduziert werden.

Mit einem neuen Finanzierungsmodell soll der Verwaltungsaufwand für die Kita-Finanzierung reduziert werden.

dpa

Landkreis Leer - Kinderbetreuung ist kostspielig – und die Kommunen im Landkreis Leer, die den Job im Auftrag übernommen haben, benötigen deshalb hohe Zuschüsse. In der Vergangenheit hatte der Landkreis mit den Städten und Gemeinden verschiedene Kostenbeteiligungen im Bereich der Kindertagesbetreuung vereinbart: Gewährung von Investitions-und Sanierungskosten, 2/3-Beteiligung am Betrieb der Krippen, Beteiligung an den Kosten für die Aufstockung der Verfügungszeiten sowie für die Anmietung von Containern und ähnliches. In der Folge war der Verwaltungsaufwand immens, und zwar für alle Beteiligten. Jetzt soll ein einfaches Finanzierungsmodell her – und der Startschuss fällt zum August. Dann soll es eine Gesamtförderung geben, in der alle anderen enthalten sind. Einzig, wenn neue Betreuungsplätze geschaffen werden müssen, gibt’s noch Extra-Geld.

Kita-Plätze sind Mangelware – müssen manche Kinder deshalb draußen bleiben? Sicher ist, Eltern haben einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Doch noch fehlen mehr als 100 Betreuungsangebote in der Stadt Leer.

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Anuschka Kramer
Landkreis Leer

65 Prozent

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Gemeinden erst einmal 65 Prozent der vom Land Niedersachsen für das Vorvorjahr gewährten Finanzhilfe für Personalkosten bekommen. Langfristiges Ziel ist es, eine 50:50-Regelung zu schaffen, bezogen auf das reale Defizit der Kommunen. Das soll ab dem Kita-Jahr 2026/2027 greifen. Sollten sich die Personalaufwendungen in den Städten und Gemeinden erhöhen, zum Beispiel aufgrund der Schaffung neuer Betreuungsplätze oder der Verlängerung der Öffnungszeiten, mit der Folge einer höheren Finanzhilfe des Landes, so steigt auch zwangsläufig die Förderung des Landkreises.

12,6 Millionen Euro

Das alles bleibt aber nicht ohne finanzielle Auswirkungen: Der Neuabschluss dieser Kita-Vereinbarung führt im Kindergartenjahr 2022/2023 zu Aufwendungen in Höhe von rund 12,6 Millionen Euro. Im Haushalt 2022 wurde ein anteiliger Betrag in Höhe von 5,25 Millionen Euro (5/12 des Jahresbetrages) eingeplant. Aufgrund der jährlichen Anpassung der Jahreswochenstundenpauschale als Ausgangsbasis für die Berechnung der Finanzhilfe des Landes sowie stetig steigender Personalausgaben im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kindertagesbetreuung wird sich der Betrag wohl jährlich erhöhen. Inwieweit sich das alles auf die Kreisumlage auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Alle 14 Tage dürfen die Tafel-Kunden zur Ausgabe kommen. Abgewiesen werden musste noch kein Kunde, im Notfall wird die Ausgabe auf einen monatlichen Rhythmus gestreckt, doch die Verantwortlichen hoffen, dass es nicht so weit kommt.

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