Bunde - Nach intensiver Vorbereitung haben Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Leer/Emden zusammen mit Kräften des Hauptzollamtes Oldenburg am Dienstag in der Zeit von 8.30 bis 16 Uhr stationäre Kontrollen durch geführt. Dafür positionierten sich die Beamten zum einen am Grenzübergange Neuschanzer Straße und zum anderen an der Autobahnanschlussstelle Bunde-West. Das Ziel der Kontrollaktion: Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität sowie insbesondere die Ahndung von Fahrten unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss.
51 Personen überprüft
Die Beamten überprüften insgesamt 33 Fahrzeuge und 51 Personen. Im Rahmen der Kontrolle wurden unter anderem vier Fahrzeugführer im Alter von 26 bis 59 Jahren festgestellt, die ihren Wagen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führten. Bei einem von ihnen war zudem der Versicherungsschutz für den Pkw erloschen.
Führerschein beschlagnahmt
Des Weiteren saß eine 33-jährige Autofahrerin hinter dem Steuer eines Wagens, obwohl der Verdacht besteht, dass sie aufgrund von Medikamentenbeeinflussung und erheblicher psychischer und physischer Beeinträchtigung absolut fahruntüchtig war. „Ihr Führerschein wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aurich beschlagnahmt“, teilte die Polizei-Pressestelle mit.
Verfahren eingeleitet
Allen fünf Autofahrern wurde schlussendlich eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Straf- und Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet. Auch diverse andere Verkehrsordnungswidrigkeiten, wie zum Beispiel Verstöße gegen die Gurtpflicht, wurden im Rahmen der Kontrollen geahndet.
Durch Zollbeamte wurden am Bahnhof Weener darüber hinaus zwei Männer kontrolliert, die illegal in das Bundesgebiet eingereist sind. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch die Bundespolizei.
Weitere Kontrollen
Übrigens, wer nun denkt, da die Sonderkontrolle vorbei ist, muss nun erst einmal nichts mehr befürchtet werden, der irrt. Es wird auch weiterhin zu verschiedenen Themenbereichen Kontrollen stattfinden, und zwar von der Polizeiinspektion Leer/Emden mit Unterstützung weiterer Behörden, und das auch weiterhin unangekündigt.
