Leer - Der Landkreis Leer hat in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses bekannt gegeben, dass in der Stadt Leer Gewerbeflächen angemietet wurden, auf denen Materialien und Geräte vom Katastrophenschutz und von der Kreisfeuerwehr untergebracht werden können. Der Schritt wurde notwendig, da „die derzeit zur Verfügung stehenden Hallen für die Feuerwehrtechnische Zentrale und den Katastrophenschutz bis auf den letzten Platz gefüllt sind und aktuell ein Teil der Fahrzeuge schon im Freien stehen muss, weil es an Platz fehlt.“ Wie Kreissprecher Jens Gerdes auf Nachfrage unserer Zeitung sagte, ist die Fläche 400 Quadratmeter groß und befindet sich in der Eisenstraße im Industriegebiet Leer-Nord.
Halle und Außenstellplätze gemietet
„Die Flächen sollen zunächst für fünf Jahre angemietet werden“, so Gerdes weiter. Dazu gehören auch Außenstellplätze. „Neben Fahrzeugen, die derzeitig draußen abgestellt werden, sollen in der Halle Materialien für den Katastrophenschutz und Gerätschaften der Kreisfeuerwehr, wie zum Beispiel die Sandsackfüllmaschine und das Notstromaggregat, untergebracht werden.“ Ferner ist vorgesehen, dass die Geräte von dort aus direkt in die neue Feuerwehrtechnische Zentrale umziehen.
Pläne für Brinkum schreiten voran
Für die Zentrale – die in Brinkum entstehen soll – schreiten die Planung derweil immer weiter voran. Für alle Einheiten – Kreisfeuerwehr, Veterinäramt, Tierseuchen-Logistik und Katastrophenschutz – wird das Gebäude irgendwann alles Notwendige bereithalten.
