Landkreis Leer - Ein türkisfarbener Aufkleber mit einem Hund und einem Herz an der Eingangstür macht es deutlich: Im Kreishaus des Landkreises Leer sind Assistenzhunde willkommen. Die Behörde hat sich als assistenzhundfreundliche Kommune der Kampagne „Assistenzhunde willkommen“ des Vereins „Pfotenpiloten“ angeschlossen. Das schreibt die Kreisverwaltung in einer Mitteilung. Ziel der Aktion ist es, mehr Bewusstsein und Akzeptanz für das Thema zu schaffen und so Zutrittsbarrieren abzubauen sowie gleichzeitig mehr Barrierefreiheit zu schaffen.
Die Türen stehen offen
„Assistenzhunde sind mehr als treue Begleiter. Sie übernehmen für ihren Menschen wichtige Aufgaben und helfen ihnen bei der Bewältigung ihres Alltags“, so Jenny Daun, 1. Kreisrätin des Landkreises Leer. Deswegen stünden die Türen des Kreishauses sowie die Türen in vielen Außenstellen des Landkreises für die Vierbeiner offen. „Wir freuen uns sehr, dass der Landkreis Leer diesen Schritt zu mehr Inklusion und Barrierefreiheit mit uns gemeinsam geht”, sagt Dr. Hannah Reuter vom Verein Pfotenpiloten. „Wir hoffen, dass viele Einrichtungen der Region, ob nun aus Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie, Kultur oder dem medizinischen Bereich, dem guten Beispiel der Kreisverwaltung folgen und sich ebenfalls der Kampagne anschließen.”
Ein Aktionstag am 5. August soll weiter über die Aktion sowie Assistenzhunde aufklären. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr stehen an diesem Tag der Verein „Pfotenpiloten“ sowie René Herbers, Beauftragter für Inklusion und Menschen mit Beeinträchtigungen des Landkreises Leer, und Assistenzhunde-Führerin Tanja Gerlich auf dem Denkmalsplatz in der Leeraner Innenstadt für Fragen zu diesem Thema bereit.
Ins Leben gerufen
Die Aktion „Assistenzhundfreundliche Kommune“ wurde von Pfotenpiloten e. V. ins Leben gerufen, um über Assistenzhunde und ihre Zutrittsrechte aufzuklären. Sie ist Teil einer vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Aktion Mensch geförderten Zutrittskampagne „Assistenzhund willkommen“.
