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Schrill, laut, bunt und politisch Leer bekommt erstmals CSD

Am 16. Juli wird in Leer CSD gefeiert – und jeder ist willkommen, die Bewegung lautstark, bunt und fröhlich zu unterstützen.

Am 16. Juli wird in Leer CSD gefeiert – und jeder ist willkommen, die Bewegung lautstark, bunt und fröhlich zu unterstützen.

dpa

Leer - Schrill, laut, bunt – so sind sie, die Paraden zum Christopher-Street-Day, wenn Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen, Transgender-Personen und alle anderen Menschen jedweder Orientierung aufstehen, um gegen Diskriminierung und für die Rechte queerer Menschen demonstrieren.

Treffpunkt Denkmalplatz

Bislang schwappte diese ganz besondere Demonstrationswelle an Leer vorbei, doch dieses Jahr wird alles anders: Erstmals wird auch in der Ledastadt ein CSD ausgerichtet, und zwar am 16. Juli. Der Demonstrationszug beginnt um 14 Uhr am Denkmalplatz in der Leeraner Innenstadt und endet nach einer Kundgebung ebenda. Bei dieser werden ganz unterschiedliche Gäste aus Politik und Gesellschaft zugegen sein.

Die Regenbogenfarben stehen im Zentrum der queeren Bewegung und sollen zeigen, dass jeder Willkommen ist.

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Pia Miranda
Aurich

Unterstützer und Spenden willkommen

Doch wie so oft: Aller Anfang ist schwer, und so hoffen die Organisatoren wie Chris Jacobs auf viele Mitstreiter, die die Crew unterstützen. „Wir sind ein sehr kleiner CSD, daher haben wir nicht die finanziellen Mittel uns alles Notwendige zu beschaffen. Wir freuen uns über alles“, werben die Initiatoren auch auf ihrer Website und hoffen noch auf Spenden wie Warnwesten, Megaphone oder auch Musikanlagen. Doch auch Ordner, die bereit sind, den Demonstrationszug zu begleiten, sind willkommen.

Viele Teilnehmer erhofft

Und schlussendlich braucht der CSD Leer viele Teilnehmer: „Jede Person, die an der Demonstration teilnimmt, hilf uns sehr stark! Ihr helft uns, unseren Forderungen nach mehr Gerechtigkeit mehr Druck zu geben“, so die Organisatoren. Das schließt, ganz nebenbei, auch alle heterosexuellen Menschen ein, denn beim CSD, so viel ist mal sicher, wird niemand diskriminiert. Und so sind auch heterosexuelle Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkel, Freunde und Bekannte aller queeren Menschen aufgerufen, an diesem Tag ein Zeichen für Solidarität, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu setzen.

Wird direkt neben der Bundesdienstflagge gehisst: die Regenbogenflagge.

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Anuschka Kramer
Leer
Bunt und fröhlich wie in anderen Städten soll sie werden, die erste CSD-Parade in Leer. Die Organisatoren hoffen auf viele Teilnehmer. Foto: dpa

Bunt und fröhlich wie in anderen Städten soll sie werden, die erste CSD-Parade in Leer. Die Organisatoren hoffen auf viele Teilnehmer. Foto: dpa

Hier geht’s lang

Los geht’ um 14 Uhr, Treffpunkt ist der Denkmalplatz in der Leeraner Innenstadt. Von dort aus geht es auf der Mühlenstraße durch die Fußgängerzone Richtung Westen. „Auf Höhe des Teemuseums wechseln wir auf den Harderwykensteg und dann auf die Hajo-Unken-Straße“, so die Organisatoren. Mit der Ubbo-Emmius-Straße geht es zwischen den Gymnasien entlang zur Friesenstraße, die die Gemeinschaft dann zur Bürgermeister-Ehrlenholtz-Straße führt, an der viele Geschäfte und Passanten vorbei, über die Ledastraße und zurück zum Startpunkt. „Entlang dieser Route durch das Herz von Leer kommen wir an unzähligen Geschäften, Schulen und Wohnhäusern vorbei“, wissen die Organisatoren. Insgesamt ist die Strecke 2,7 Kilometer lang.

Interessierte, die das Orga-Team in Leer unterstützen möchten, können sich unter kontakt@csdleer.de oder über die sozialen Netzwerke melden. Weitere Informationen gibt’s unter

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Leer
Anuschka Kramer
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