Leer - Im Marktausschuss der Stadt Leer ist am Donnerstagabend, 7. September, der derzeitige Planungsstand sowohl für den diesjährigen Gallimarkt, als auch für den Weihnachtsmarkt vorgestellt worden. Dabei schürte Marktmeister Michael Meyer schon mal ordentlich die Vorfreude, zumal der Gallimarkt auch bereits in fünf Wochen schon über die Bühne geht.
Planungsstand Gallimarkt
„Die Planungen laufen auf Hochtouren“, erklärte Meyer den Ausschussmitgliedern. Rund 250 Geschäfte sollen bei der diesjährigen Auflage des Gallimarktes vertreten sein. Das seien etwas weniger, als noch im vergangenen Jahr, aber „dafür sind auch ein paar größere mit dabei.“ Nach aktuellem Stand sind 18 Großfahrgeschäfte sowie zehn Kinderkarussells bei der diesjährigen Auflage von Leers fünfter Jahreszeit vom 11. bis zum 15. Oktober vertreten. Bereits Ende dieses Monats, am 30. September, soll eine Probestellung für den Markt erfolgen, sagte Meyer.
Aus den Reihen der Ausschussmitglieder kam die Frage, ob der Gallimarkt ein Problem für den Schülertransport darstellen könnte, denn in diesem Jahr liegt der Markt außerhalb der Ferienzeit. Meyer erklärte daraufhin, dass er im Austausch mit der Schulleitung der BBS stehe, die bislang keine größeren Probleme hinsichtlich der Erreichbarkeit der Schule sieht. Ferner betonte er, dass alternative Parkmöglichkeiten für die Schüler eingerichtet werden und zudem auch wieder ein Shuttlebus eingesetzt wird. „Es ist ja nicht das erste Mal, dass der Gallimarkt nicht in die Ferien fällt, daher kennen die Schüler die Situation schon. Wir versuchen die Angebote immer weiter zu perfektionieren und sind dazu auch für jede Anregung dankbar“, so Meyer.
Darüber hinaus wurde im Ausschuss verdeutlicht, dass es im vergangenen Jahr ein großes Problem mit Falschparkern gab, die Behindertenparkplätze blockiert hatten. „So ein großes Vorkommen hatten wir noch nie bei einem Gallimarkt“, erzählte der Marktmeister und betonte, dass dagegen vorgegangen wird.
Planungsstand Weihnachtsmarkt
Auch der diesjährige Weihnachtsmarkt war Thema am Donnerstagabend. Hierzu erklärte Meyer, dass die Vorplanung bereits läuft und vorsieht, den Ernst-Reuter-Platz mit einzubeziehen. „Für das Riesenrad wurde zugesagt, ein oder zwei Kinderkarussells sollen auch auf dem Platz stehen und der Hauptbestandteil soll ein Kunsthandwerkermarkt bilden“, so der Marktmeister, der anfügte, dass mittlerweile zehn bis 15 Kunsthandwerker mit einem Stand dabei sein wollen. „Sie bieten ihre Artikel nicht nur an, sie stellen sie sogar selbst her“, informierte Meyer. Um das Angebot auf dem Ernst-Reuter-Platz abzurunden, soll dieser zudem stimmungsvoll beleuchtet werden.
Der Wochenmarkt, der normalerweise auf dem Platz stattfindet, soll während des Weihnachtsmarktes auf den benachbarten Parkplatz umziehen. Diesbezüglich führe Meyer bereits Besprechungen. Auch mit den Anwohnern soll über das Vorhaben für den Ernst-Reuter-Platz nochmal gesprochen werden, allerdings erst, wenn das Konzept auch steht. Mit Blick auf einen möglichst barrierefreien Zugang zum zwischenzeitlichen Alternativstandort des Wochenmarktes sagte Meyer, dass er sich die Zuwegung angucken wolle, damit größere Hürden abgebaut beziehungsweise begradigt werden können. Auch mögliche Abstellflächen für Fahrräder will er in seine weiteren Überlegungen zum Weihnachtsmarkt mit aufnehmen.
