Gandersum - Seit 2002 schützt das Emssperrwerk in Gandersum die Region an der Ems und im Leda-Jümme-Gebiet vor Sturmfluten. Gesteuert wird es durch eine spezielle Betriebssoftware. Um sich für die Zukunft zu rüsten, aktualisiert der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als Betreiber des Emssperrwerks aktuell die Betriebssoftware des Bauwerks, heißt es in einer Mitteilung.
Im Zeitraum zwischen dem 19. bis 23. Juni führt der NLWKN nun eine seit längerer Zeit geplante Revisionsarbeit der Hauptschifffahrtsöffnung durch, um die Software umfänglich zu testen. Dafür ist eine zeitweise Sperrung erforderlich. In Absprache mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) ist die Hauptschifffahrtsöffnung des Emssperrwerkes für die Schifffahrt von Montag, 19. Juni, circa 14 Uhr, bis Mittwoch, 21. Juni, circa 3 Uhr, sowie Mittwoch, 21. Juni, rund 15.15 Uhr, bis Freitag, 23. Juni, rund 4 Uhr, gesperrt, heißt es weiter in der Mitteilung. Ferner informiert der NLWKN, dass die Revisionsarbeiten vom mittleren Tidehochwasser (MThw) abhängig sind. Für Fahrzeuge mit einer Höhe von maximal 5,25 Meter über MThw kann die Binnenschifffahrtsöffnung in beiden Richtungen – nach Absprache mit dem Emssperrwerk – befahren werden. „Es handelt sich um lange geplante Revisionsarbeiten im Rahmen einer langfristigen Softwareerneuerung. Diese waren ursprünglich für Anfang Juni vorgesehen, musste allerdings aufgrund der Schiffsüberführung der Meyer Werft verschoben werden“, erklärt Reinhard Backer von der NLWKN-Betriebsstelle Aurich.
