Leer/Cloppenburg - Erfolgreicher Schlag gegen Drogendealer: Der Polizeiinspektion Leer/Emden ist es in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Aurich als Zentralstelle für Betäubungsstrafsachen gelungen, gegen die organisierte Betäubungsmittelkriminalität in Ostfriesland vorzugehen. Sechs Personen wurden festgenommen.
Der Coup gelang am Dienstag: „Mit einem Großaufgebot von Polizeikräften wurden in den frühen Morgenstunden insgesamt 14 Wohnobjekte im Landkreis Leer und dem Landkreis Cloppenburg durchsucht. Neben Betäubungsmitteln und Bargeld wurden bei den Durchsuchungen auch Datenträger und Handys beschlagnahmt“, teilte die Polizei-Pressestelle am Mittwoch mit.
Im Landkreis Cloppenburg konzentrierten sich die Durchsuchungen auf die nördlichen Gebiete. In welchen Orten genau die Durchsuchungen stattfanden, wollten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch jedoch nicht mitteilen. Im Kreis Leer gehörte zu den durchsuchten Objekten nach Informationen unserer Redaktion auf jeden Fall aber ein Haus in Remels, das im Besitz der Gemeinde Uplengen ist und derzeit vermietet wird. Inwieweit die Mieter zu den Kriminellen gehören und ob dort auch Beweismittel gefunden wurden, ist unklar.
Die Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Leer/Emden wurden bei dem Großeinsatz von der Bereitschaftspolizei Niedersachsen, Diensthundeführerinnen und -führern der Polizeidirektion Osnabrück, Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta und dem Zoll unterstützt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die sechs Festgenommenen sitzen derzeit in Untersuchungshaft, wie Staatsanwalt Jan Wilken abschließend mitteilte.
