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Palliativstation am Klinikum Leer feiert Fünfjähriges Bestmögliche Lebensqualität für unheilbar Kranke

Freut sich über das fünfjährige Bestehen: Dr. Jörn-Carsten Studt, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Leiter der Palliativstation

Freut sich über das fünfjährige Bestehen: Dr. Jörn-Carsten Studt, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Leiter der Palliativstation

Klinikum Leer

Leer - Nicht heilbar kranken Menschen ein schmerzfreies und würdiges Leben ermöglichen – dafür engagiert sich das Team der Palliativstation im Klinikum Leer nun bereits seit fünf Jahren.

Seit 2012 gibt es im Klinikum Leer eine palliative Versorgung durch die Klinik für Innere Medizin. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde im Januar 2017 eine Palliativstation mit sieben Betten errichtet.

Bis zu zehn Tage vor Ort

Bis zu zehn Tage verbringt ein Patient im Durchschnitt auf der Palliativstation, teilte am Dienstag die Pressestelle des Klinikums mit. Nichtheilbar erkrankte Menschen litten oft unter Schmerzen und Nebenwirkungen von Medikamenten. Dabei sei es gut, wenn die noch verbleibende Zeit in bestmöglicher Lebensqualität verbracht werde. Diese Qualität sei von Mensch zu Mensch verschieden.

Lebensqualität im Vordergrund

Das Berufsgruppen übergreifende Team der Palliativstation im Klinikum Leer „umhüllt“ den Patienten mit ihrer Versorgung wie einen Mantel, so die Pressestelle weiter. Nicht die Heilung und Lebensverlängerung, wie sonst in einem Krankenhaus üblich, würden im Vordergrund stehen, sondern der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität. „Die Nähe zu unseren Patienten ist das Wichtigste auf der Palliativstation“, weiß Dr. Jörn-Carsten Studt, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Leiter der Palliativstation. Der kranke Mensch mit seinen körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen stehe im Vordergrund. „So sind die Wünsche der Palliativpatienten sehr verschieden und individuell. Mal steht das Gespräch mit einem Seelsorger im Vordergrund. Ein anderes Mal ist gezielte Physiotherapie wichtig, um einen geplanten Ausflug machen zu können“, beschreibt die Pressestelle weiter.

Interdisziplinäres Team

Für die Betreuung der Palliativpatienten sorgt ein interdisziplinäres Team. Das heißt, speziell für „Palliativcare“ ausgebildete Ärzte und Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten „Hand in Hand“ mit Physiotherapeuten, Seelsorgern, Psychologen, Musik- und Kunsttherapeuten und Mitarbeitern des Sozialdienstes. Das Team der Palliativstation kooperiert für eine bestmögliche Versorgung unter anderem mit Hausärzten, ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen sowie mit dem Hospiz in Leer.

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