Weener - Im Rahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt“ haben die konkreten Planungen zur Neugestaltung des Stadtgartens in der Marktstraße und des Stadtparks in der Burgstraße in Weener begonnen. Das Land Niedersachsen hatte das Förderprogramm aufgelegt, um Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Folgen durch die Corona-Pandemie zu unterstützen. Es umfasst EU-Hilfen für Kommunen in Höhe von insgesamt 117 Millionen Euro. Die Fördermittel fließen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, schreibt die Stadt Weener in einer Mitteilung.
Orte zum Wohlfühlen
Die weiteren Planungen sehen nun eine erhebliche Aufwertung sowohl des Stadtgartens als auch des Stadtparks vor. „Ich freue mich, dass wir durch das Förderprogramm die Chance erhalten, beide Parks attraktiv zu gestalten“, so Bürgermeister Heiko Abbas. Für die Bürgerinnen und Bürger sollen die Grünanlagen zu Orten werden, an denen sie sich gerne aufhalten. Dazu sollen die Wegeführungen, die Gewässer und die Aufenthaltsbereiche neu angelegt und an heutige Standards angepasst werden. Ein besonderes Augenmerk fällt auf die Neuanpflanzungen. Im Falle des Stadtgartens wird der alte Baumbestand aus der Hesse-Baumschule in die Planungen miteinbezogen, heißt es weiter in der Mitteilung.
Die Kosten für die Neugestaltung des Stadtparks in der Burgstraße belaufen sich auf insgesamt 169 000 Euro. Die Arbeiten werden, wie alle Maßnahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt“, zu 90 Prozent, d.h. mit 152 100 Euro, gefördert. Für die Gestaltung des Stadtgartens in der Marktstraße entstehen Kosten in Höhe von insgesamt 86 334 Euro. Die Fördersumme beträgt hier 77 700 Euro.
Als weitere und letzte Maßnahme ist die Schaffung eines Rundweges geplant. An verschiedenen Standorten der Innenstadt werden anhand von Stelen Begebenheiten und Besonderheiten der Stadtgeschichte aufgegriffen. Bestandteil des Rundweges wird auch die Aufstellung von Outdoor-Sportgeräten sein. Für die Maßnahme sind Kosten in Höhe von insgesamt 82 400 Euro kalkuliert, die ebenfalls zu 90 Prozent, also mit 74 160 Euro, durch das Sofortprogramm gefördert werden.
Im Frühjahr gehts los
Alle genannten Maßnahmen werden durch die Landschaftsarchitektin Christine von Cölln geplant. Nach Fertigstellung der konkreten Gestaltungspläne erfolgen die Ausschreibungen. Der Beginn der Umsetzung der Maßnahmen ist aufgrund der engen zeitlichen Vorgaben, die durch das Förderprogramm gesetzt sind, zeitnah für Frühjahr 2023 vorgesehen.
