Landkreis Leer/Emden - WhatsApp-Betrugsmaschen sind nach wie vor aktuell und werden häufig angewendet, informiert die Polizeiinspektion Leer-Emden. Regelmäßig kommt es dazu, dass WhatsApp-Nutzer eine Nachricht von einer unbekannten Nummer bekommen, die mit den Worten „Hallo Mama/Hallo Papa, ich habe eine neue Nummer...“ beginnt. Die Betrüger täuschen dann vor, Tochter oder Sohn des Whats-App-Nutzers zu sein und in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken.
„Und grundsätzlich wird die Übernahme einer Rechnung im vierstelligen Bereich erfragt“, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Eine solche Nachricht ging auch bei einer 58-jährigen Frau aus dem Overledinger Land ein, die aufgefordert wurde, eine Rechnung zu bezahlen und der Aufforderung auch unverzüglich nachkam. Dabei entstand der Frau ein Schaden von mehr als 2000 Euro.
Die Polizei weist erneut daraufhin, dass niemals Überweisungen getätigt werden dürfen, weil eine Aufforderung über eine fremde Telefonnummer kommt. „Niemals darf diese fremde Telefonnummer abgespeichert werden. Familienangehörige sollten nur über die bekannten Kontaktdaten angeschrieben oder angerufen werden.“
Erst vor circa zwei Wochen warnte die Polizei vor verschiedenen Betrugsmaschen, die im Landkreis Leer die Runde machten. Damals wurde ein 79-Jähriger aus Leer von seiner angeblichen Tochter via WhatsApp kontaktiert und um zwei Überweisungen gebeten. Der Mann kam der Aufforderung nach und überwies einen insgesamt vierstelligen Betrag.
Auch Betrugsanrufe falscher Polizeibeamter oder falscher Microsoft-Mitarbeiter machten erst Mitte Dezember wieder stark die Runde.
