Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Schnelles Internet in Moormerland Boekzetelerfehn, Jheringsfehn, Neermoor, Veenhusen und Warsingsfehn haben die Chance auf eine Glasfaser-Anbindung

Moormerlands Bürgermeister Hendrik Schulz (l.) und Christian Morag, Projektleiter bei Deutsche Glasfaser, berichteten im Pressegespräch über die Glasfaser-Pläne für die Gemeinde.

Moormerlands Bürgermeister Hendrik Schulz (l.) und Christian Morag, Projektleiter bei Deutsche Glasfaser, berichteten im Pressegespräch über die Glasfaser-Pläne für die Gemeinde.

Hoffmeier

Moormerland - Homeoffice, Streaming-Angebote, Internettelefonie: Eine gute und darüber hinaus schnelle Internetverbindung ist für viele Menschen ein Muss. Das weiß auch die Gemeinde Moormerland und ist eine Kooperation mit „Deutsche Glasfaser“ eingegangen. Das Unternehmen möchte in Boekzetelerfehn, Jheringsfehn, Neermoor, Veenhusen und Warsingsfehn die Chance auf eine Anbindung an das Glasfasernetz und damit schnelles Internet bieten. Allerdings entscheiden die Bürger über den Glasfaseranschluss.

33 Prozent an Vertragsabschlüssen nötig

Wie Gemeindebürgermeister Hendrik Schulz und Christian Morag, Projektleiter bei Deutsche Glasfaser, in einem Pressegespräch verdeutlichten, muss eine Marke von 33 Prozent an Vertragsabschlüssen für den Glasfaserausbau geknackt werden. „6800 Haushalte werden das Angebot bekommen, an Glasfaser angeschlossen zu werden, und es müssen mindestens 2300 Haushalte zustimmen“, erklärte Schulz. Dafür startet Deutsche Glasfaser jetzt am 2. September eine so genannte Nachfragebündelung. Die Bürgerinnen und Bürger in Boekzetelerfehn, Jheringsfehn, Neermoor, Veenhusen und Warsingsfehn haben dann bis zum Stichtag 2. Dezember 2023 die Möglichkeit, einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abzuschließen, um einen kostenfreien Glasfaseranschluss für ihr Haus oder ihre Wohnung zu erhalten. „Und wenn dann mindestens 33 Prozent der anschließbaren Haushalte einen Vertrag abschließen, steht dem Ausbau nichts mehr im Wege“, sagte Morag, der zudem betonte, dass nicht in allen Orten 33 Prozent erreicht werden müssen, sondern dass der Wert insgesamt unterm Strich erreicht werden muss. Auch Nachzügler, die sich erst nach dem Stichtag für Glasfaser entscheiden, können noch angeschlossen werden, müssen dann aber die Anschlusskosten von derzeit 750 Euro selbst tragen, wurde im Pressegespräch deutlich.

Infoabende, Plakate und Briefe geplant

Deutsche Glasfaser wird nun Plakate erstellen, die für das Vorhaben werben und darüber hinaus wird die Gemeinde Moormerland ab der kommenden Woche Infobriefe an die Haushalte verteilen, sagte Bürgermeister Schulz. Ferner errichtet Deutsche Glasfaser in der Theodor-Heuss-Straße 4 einen Servicepunkt, wo sich die Bürger ab dem 11. September montags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 14 bis 18 Uhr über den Glasfaserausbau informieren können. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich bei drei geplanten Infoabenden zu informieren und Fragen zu stellen. Diese sind für den 6. September um 19 Uhr (Festsaal des Saalbetriebs Oltmanns), 7. September um 19 Uhr (Veenhuser Hof) und 8. September um 19 Uhr (Bürgerhaus Neermoor) terminiert. Christian Morag und sein Team werden an diesen Abenden Rede und Antwort stehen.

Weitere Infomöglichkeiten

Ferner werden Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser die Bürger zu Hause besuchen und auf Wunsch beraten und unter der Telefonnummer 02861/89060900 steht eine Servicehotline zur Verfügung, bei der sich Interessierte beraten lassen und einen Vertrag abschließen können, heißt es in einer Mitteilung von Deutsche Glasfaser. Ein Vertragsabschluss ist zudem online unter deutsche-glasfaser.de sowie bei den Fachhändlern Technic Spielmann (Königsstraße 46 in Moormerland) und Phone-Point Leer (Bahnhofsring 22 in Leer) möglich. „Wir sind optimistisch, dass wir bis zum Ende des Nachfragebündelungszeitraums die 33 Prozent erreichen“, sagte Morag im Gespräch. Zum jetzigen Zeitpunkt kann er noch nicht sagen, wann der Glasfaser-Ausbau beginnen kann, aber das kommende Jahr hält er für wahrscheinlich.

Maike Hoffmeier
Maike Hoffmeier Ostfriesland-Redaktion/Leer
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg