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Solidarität mit der Ukraine Rheiderland zeigt Flagge

Redaktion
Vor allen drei Rathäusern im Rheiderland wehen Ukraine-Flaggen.

Vor allen drei Rathäusern im Rheiderland wehen Ukraine-Flaggen.

privat

Rheiderland - Vor allen drei Rathäusern im Rheiderland weht die ukrainische Flagge als Solidaritätsbekundung für die Menschen in der Ukraine: „Der brutale Angriffskrieg Wladimir Putins verursacht unsägliches Leid, Tod und Vertreibung“, kritisieren die drei Rheiderland-Bürgermeister Uwe Sap (Bunde), Hans-Peter Heikens (Jemgum) und Heiko Abbas (Weener). „Die Flaggen sind zwar nur ein Symbol, aber sie zeigen, dass das Rheiderland hinter den Ukrainerinnen und Ukrainern steht.“ Schon jetzt gebe es eine überwältigende Welle der Hilfsbereitschaft in Bunde, Weener und Jemgum. „Wir können den Krieg nicht direkt beeinflussen oder beenden. Aber wir können den Geflüchteten helfen und zeigen, dass uns das Schicksal der Menschen berührt“, betont Bundes Bürgermeister Uwe Sap.

Vorbereitungen laufen weiter

Denn während in der vergangenen Woche die ersten Geflüchteten in den Rheiderland-Kommunen angekommen sind, bereiten sich die Rathäuser und viele freiwillige Helfer weiter darauf vor, noch mehr Menschen helfen zu können. „Die Hilfsbereitschaft im Rheiderland ist wirklich sehr groß“, sagt auch Weeners Bürgermeister Heiko Abbas. „Wir sind allen Bürgerinnen und Bürgern dankbar, die sich hier durch ehrenamtlichen Einsatz, durch Spenden oder durch ihre Anteilnahme einbringen.“ Die Beflaggung soll im Übrigen keine einmalige Aktion sein, betont Jemgums Rathauschef Hans-Peter Heikens. „Wir werden die Flaggen bis auf weiteres gehisst lassen. Solidarität ist keine Eintagsfliege.“

Das Hissen der Flagge ist auch Teil der europaweiten Aktion „Cities stand with Ukraine: A shared moment of solidarity“ (Städte stehen der Ukraine bei: Ein gemeinsamer Moment der Solidarität) der Vereinigung „Eurocities“. In ganz Europa werden an diesem Samstag Aktionen durchgeführt und Zeichen gesetzt, um die Solidarität mit der Ukraine auszudrücken.

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