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Sparkasse LeerWittmund Auf Borkum macht das Geldinstitut zukünftig einen Spagat

Auf der Insel Borkum vollführt die Sparkasse LeerWittmund künftig einen Spagat. Was bedeutet das für Einheimische und Urlauber?

Auf der Insel Borkum vollführt die Sparkasse LeerWittmund künftig einen Spagat. Was bedeutet das für Einheimische und Urlauber?

Julian Stratenschulte/dpa

Borkum - Die Sparkasse LeerWittmund wagt einen Spagat – und zwar mit ihrem Standort auf der Insel Borkum. Denn wie Frank Fastenau, Vorstandsvertreter der Sparkasse LeerWittmund, auf Nachfrage unserer Redaktion sagte, ist geplant, dass das Beratungsangebot der Filiale in die ehemaligen AOK-Räumlichkeiten (Lüderitz 2) zieht, während Geldautomat, Kontoauszugsdrucker und Co. am altbekannten Standort am Georg-Schütte-Platz 11 verbleiben. Und dieser Spagat hat zwei wesentliche Gründe.

Diskretion soll gewährleistet werden

Der Hauptgrund ist der Wunsch nach Diskretion bei Beratungen und Kundennachfragen, sagte Fastenau im Gespräch. „Viele Touristen kommen auf die Insel, von denen viele unsere Geldautomaten nutzen. Wenn dann auch noch die Einheimischen in die Filiale kommen, ist die Sparkasse stark frequentiert und mit der Diskretion wird es dann schwierig“, so der Vorstandsvertreter weiter. Daher kam die Idee, den SB- und den bemannten Service räumlich voneinander zu trennen. „Geld und Kontoauszüge können Urlauber und Einheimische weiterhin am alten Standort bekommen, für Beratungen stehen den Einheimischen künftig die neuen Räumlichkeiten zur Verfügung.“

Räume zu groß

Der zweite Grund für die räumliche Umstrukturierung ist die Tatsache, dass die Räumlichkeiten am Georg-Schütte-Platz inzwischen zu groß geworden sind. „Wir haben den Standort vor zwölf oder 13 Jahren errichtet, als noch mehr Menschen für Beratungen vorbeikamen. Mittlerweile ist die Nachfrage an Beratungen weniger geworden und diese finden nur noch nach Terminvereinbarung statt“, erklärte Fastenau. Und weiter: „Wir haben sechs Mitarbeiter auf Borkum und unser Standort hat sieben bis acht Beratungszimmer zur Verfügung. Also selbst wenn alle Mitarbeiter gleichzeitig in Gesprächen sein sollten, würden noch Räume leer stehen. Daher haben wir uns dazu entschieden, uns auf Borkum zu verkleinern.“

Umzug für November geplant

Derzeit finden beim ehemaligen AOK-Gebäude noch Umbau- und Sanierungarbeiten statt. Geplant ist, so Fastenau, dass die Arbeiten bis zum 17. November abgeschlossen sind, sodass die Sparkasse in der Zeit vom 20. bis 24. November ihren Umzug durchführen kann. „In dieser Zeit finden keine Beratungsangebote statt, der SB-Service kann aber ganz normal genutzt werden“, so der Sparkassen-Vorstandsvertreter. Die Hoffnungen des Geldinstituts liegen auf dem 27. November. Ab diesem Tag möchte man wieder ganz normal für die Kunden zur Verfügung stehen.

Maike Hoffmeier
Maike Hoffmeier Ostfriesland-Redaktion/Leer
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