Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Arbeiten in Leer „TenneT“ will in Leer bauen und neue Arbeitsplätze schaffen – was alles geplant ist

So soll das geplante Logistik- und Traningszentrum von „TenneT“ in Leer einmal aussehen.

So soll das geplante Logistik- und Traningszentrum von „TenneT“ in Leer einmal aussehen.

TenneT

Leer - Dass der Stromnetzbetreiber „TenneT“ Interesse an Leer hat, ist bereits länger bekannt. Bereits Ende 2023 wurde verkündet, dass das niederländisch-deutsche Unternehmen zwei große Grundstücke im Industriegebiet Leer-Nord gekauft hat, die zusammen eine Fläche von über 8 Hektar haben. „Wir sind hocherfreut, dass sich ein so namhaftes und großes Energieunternehmen bei uns niederlassen will“, hieß es seinerzeit in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Stadt und Landkreis Leer. Nun hat der Stromnetzbetreiber konkrete Informationen bekanntgegeben, was genau in Leer entstehen soll, zu wann der Baustart anvisiert ist und wie viele Arbeitsplätze geplant sind.

Logistik- und Trainingszentrum geplant

Entstehen soll ein Logistik- und Trainingszentrum auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern. Wie Pressesprecher Peter Hilffert auf Nachfrage unserer Redaktion sagte, sollen in den Hallen des Gebäudes speziell Teile für den Netzausbau in der Nordsee gelagert, aber auch vormontiert beziehungsweise repariert werden. Zudem seien vor Ort auch wöchentlich stattfindende Schulungen für TenneT-Mitarbeiter geplant. Laut Hilffert schreiten die Planungen für das Bauvorhaben gut voran, sodass bereits für das erste Halbjahr 2025 die Baugenehmigung angestrebt wird. „Der Bauantrag ist in Arbeit. Ein europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb ist bereits abgeschlossen“, informiert der Pressesprecher. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, soll dann auch der Auftrag für die Bauausführung ausgeschrieben werden, so Hilffert weiter.

Nach den Plänen von „TenneT“, soll der Leeraner Standort in der zweiten Jahreshälfte 2026 fertiggestellt werden und dann auch in Betrieb gehen. Bis zu 70 Arbeitsplätze – darunter auch in Büros – will „TenneT“ dauerhaft in Leer schaffen.

Faktoren für die Standortwahl

Doch was reizt den Stromnetzbetreiber an der Ledastadt? „Ein sehr entscheidender Faktor für die Wahl des neuen TenneT-Standorts in Leer war die günstige Verkehrsanbindung. Hier sind unsere drei wichtigsten Transportwege verzahnt: Straße, Wasser und Schiene“, erklärte Hilffert. Und weiter: „Die Autobahn ist in der Nähe, die Bahnverbindung wird gerade ausgebaut und Ems-Port als Schiffsanbindung ist auf kurzem und direktem Weg, zum Beispiel ohne Höhenbeschränkungen, erreichbar.“ Ferner erklärte der Pressesprecher, dass auf der Grundstücksfläche ausreichend Platz vorhanden ist, sodass die Möglichkeit besteht, „die Lagerkapazität durch den Bau einer zweiten Lagerhalle zu einem späteren Zeitpunkt auf bis zu 50.000 Quadratmeter zu erhöhen.“ Damit sichert sich „TenneT“ ausreichend Lagerkapazität für den auf lange Sicht geplanten Anstieg der Offshore-Netzanbindungen. „Offshore ist ein im Rahmen der Energiewende stark wachsender Bereich. Windenergie, weit draußen auf dem Meer erzeugt, ist ein wesentlicher Baustein für die Energieversorgung der Zukunft. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass schon bis 2030 – also in sechs Jahren – Windkraftanlagen mit einer Leistung von 30 Gigawatt ans Netz gehen sollen“, sagte Hilffert gegenüber unserer Redaktion.

Die Stadt Leer und die Gemeinde Moormerland sollen durch „Deutsche Glasfaser“ mit schnellem Internet versorgt werden. Jetzt gab das Unternehmen einen Zeitplan für die Projekte bekannt.

SCHNELLES INTERNET IM LANDKREIS LEER „Deutsche Glasfaser“ gibt Zeitplan für Leer und Moormerland bekannt

Maike Hoffmeier
Leer

Stand gemeinsam mit der Hoheellernschule auf der Tagesordnung des Leeraner Schulausschusses: die Plytenbergschule in Leer.

SCHULEN IN LEER Das ist der Stand der Sanierungen der Plytenberg- und Hoheellernschule

Maike Hoffmeier
Leer

Auf dieser Fläche soll ein Gebäude errichtet werden, was einmal eine Kita beherbegen soll.

MZO–GELÄNDE IN LEER Das sind die Planungen für die nächsten Bauabschnitte

Maike Hoffmeier
Leer

Maike Hoffmeier
Maike Hoffmeier Ostfriesland-Redaktion/Leer
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Mitarbeiter der Meyer Werft protestieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze (Bild von Anfang Juni).

KRISE BEIM SCHIFFBAUER Meyer Werft baut Stellen ab und will Sitz nach Deutschland verlegen

Jens Tammen Redaktion Emden
Papenburg
Machten ihrem Unmut über die Anlagen am Badesee Luft: Die Frühschwimmer Gert, Kerstin und Karin.

VIEL KRITIK UND UNKLARE ZUSTÄNDIGKEITEN Besucher verärgert über „ungepflegten Zustand“ am Badesee Schortens

Oliver Braun
Schortens
So soll das neue Boarding-Hotel aussehen, das vor dem Bürgerhaus in Schortens gebaut wird. Die Grafik ist von März 2022.

NEUES HOTELPROJEKT IN FRIESLAND Erster Spatenstich für Boarding-Hotel in Schortens noch diesen Monat

Jörg Grabhorn
Schortens
Vor dem Bürgerhaus soll ein Boarding-Hotel entstehen. Das Projekt wurde erstmals vor vier Jahren angekündigt, der Baubeginn seither mehrfach verschoben.

SPATENSTICH NOCH IM JULI Nun soll der Hotel-Neubau in Schortens endlich starten

Oliver Braun
Schortens
Kommentar
Die Geschäftsführung der Meyer Werft hat sich mit Betriebsrat und IG Metall auf Eckpunkte für die Sanierung geeinigt.

ZUKUNFT DER MEYER WERFT Schmerzlich, aber alternativlos

Jörg Schürmeyer
Diese Aufnahme von Leon entstand nach Angaben der Familie kurz vor der Abreise nach Italien.

URSACHE UNKLAR 16-jähriger Bremer stirbt auf Klassenfahrt in Italien

Lisa Duncan Weser Kurier
Bremen
Symbolbild.

RETTUNGSEINSATZ IN BAD ZWISCHENAHN Todesfall an der Woldlinie

Patrick Buck
Bad Zwischenahn
Die Stadt Emden sieht – wie hier beispielsweise am Roten Siel – keine Handhabe bei alten Booten, solange keine Gefahr von ihnen ausgeht.

WASSERSPORT IN OSTFRIESLAND Was tun, wenn alte Boote dahingammeln? Ein Beispiel aus Emden

Holger Bloem
Emden
Der Oldenburger Standort des „Ahoi Steffen Henssler“ hat die Erwartungen der Franchise-Nehmer am Ende nicht erfüllt – wie auch Bremen und Osnabrück. Vor knapp zweieinhalb Jahren war im ehemaligen „Florian“ eröffnet worden (Bild).

RESTAURANT IN OLDENBURG SCHLIESST Darum gehen im „Ahoi Steffen Henssler“ bald die Lichter aus

Karsten Röhr
Oldenburg
Mit Bildstrecke
Begegnung bei den Hamburger Harley Days (von links): Anneliese Janßen, Marco Apfler, Manuel Kienbaum und Keno Veith. Keno Veith ist seit Jahren ein guter Bekannter von Marco Apfler und seiner Lebensgefährtin Anneliese Janßen.

NEUES LEBEN AUF ST. PAULI Vom Tätowierer aus Jever zum Liebling der Kiez-Gemeinde

Christoph Hinz
Jever
Überraschend gestorben: Reality-Darsteller Falko Ochsenknecht wurde als „Ole ohne Kohle“ bei „Berlin – Tag & Nacht“ bekannt.

„OLE OHNE KOHLE“ Star aus „Berlin – Tag & Nacht“ mit 39 Jahren gestorben

Christof Bock Dpa
Berlin