Leer - Mehr als 2000 Geflüchtete aus der Ukraine sind bereits im Landkreis Leer untergebracht worden, hinzu kommen mehr als 800 Asylbewerber anderer Staaten. Die Menschen werden auf die Städte und Gemeinden verteilt. Allein zwischen August 2021 und September 2022 mussten in der Ledastadt 511 Personen ein Zuhause finden – doch nun sind die Kapazitäten in Leer erschöpft. Denn bis März 2023 müssen weitere 269 Menschen aufgenommen werden. „Wir möchten die Flüchtlinge, die zu uns kommen, gerne auch weiterhin dezentral in Wohnungen unterbringen, aber langsam stoßen auch wir an unsere Grenzen“, so Bürgermeister Claus-Peter Horst. Darum ist die Stadt Leer auf der Suche nach einem größeren Gebäude oder einer Halle, in dem eine Sammelunterkunft eingerichtet werden kann.
Angebote für Wohnungen und große Gebäude oder Hallen, können telefonisch unter 0491/97 82 200 oder über die E-Mail-Adresse soziales@leer.de bei der Stadt Leer eingereicht werden. Zu beachten ist, dass die Stadt Leer nur Gebäude oder Wohnungen im Gebiet der Stadt anmieten kann. Befinden sich diese in anderen Städten und Gemeinden, ist das Angebot an die jeweilige Kommunalverwaltung zu richten.
