Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Umbau der B72 in Hesel Start der Bauarbeiten verzögert sich auf 2024

In Hesel soll die B72 umgebaut und fahrradfreundlicher werden.

In Hesel soll die B72 umgebaut und fahrradfreundlicher werden.

Archiv Hoffmeier

Hesel - In Hesel verzögert sich ein großes Bauprojekt. Denn ursprünglich sollte nach den Sommerferien der Umbau der Ortsdurchfahrt – B72 – beginnen, wodurch die Straße fahrradfreundlicher werden sollte. Doch aus dem Vorhaben wird vor 2024 nichts. Der Grund für die Verzögerung liegt in einem Bodengutachten, erklärte der Heseler Gemeindedirektor Joachim Duin auf Nachfrage unserer Redaktion.

Bodengutachten mit Verzögerung eingegangen

„Wir haben den Start der Bauarbeiten verschoben, da das für die Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen notwendige Bodengutachten erst mit Verzögerung eingegangen ist“, sagte Duin. Begonnen werden soll im Jahr 2024, „sobald die Witterung es zulässt.“ Mit etwas Glück, so Duin weiter, ist dies vielleicht sogar schon Mitte Januar der Fall. Wichtig ist der Samtgemeindeverwaltung zu betonen, dass die Baumaßnahmen durch die Verzögerung nicht länger dauern werden. „Wir fangen nur später an.“

Die Pläne

„Der Umbau zielt darauf ab, sichere Rad- und Gehwege für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen sowie eine verbesserte Infrastruktur, um Menschen zu motivieren, statt des Autos das Rad zu nutzen und die Verknüpfung von Radverkehr mit dem ÖPNV zu vereinfachen“, heißt es auf der Projektseite zukunft.hesel.de. Betroffen von den Umbauplänen ist die Leeraner Straße von der Einmündung „Im Brink“ bis zur Kreuzung Auricher Straße und Oldenburger Straße. Zudem die Auricher Straße von der Kreuzung der Oldenburger Straße bis zum Ortsausgang und die Oldenburger Straße auf Höhe des Grundstücks Villa Popken. Geplant ist unter anderem der Bau eines kombinierten Rad- und Gehwegs an der Bundesstraße 436 (Auricher Straße und Leeraner Straße). Auch eine Bike-and-Ride-Möglichkeit sowie neue Bushaltestellen sind geplant. Dazu sagte Duin gegenüber unserer Redaktion: „Die Haltestellen an der B436 sollen im Bereich der Straßen Knippelkamp und Im Brink neugebaut werden. Dabei werden überdachte Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen. Ein Teil der Abstellanlage soll abschließbar betrieben werden und die Möglichkeit zum Laden von Akkus für E-Bikes geschaffen werden. Großzügige Warteplätze, freies Wlan und kostenfreies Trinkwasser sollen das Angebot abrunden.“

Die voraussichtliche Bauzeit für die gesamte Baumaßnahme beträgt circa sechs bis acht Monate für die Rad- und Gehwege. Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite.

Maike Hoffmeier
Maike Hoffmeier Ostfriesland-Redaktion/Leer
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Spannender Lesestoff auf über 50 Seiten: Die erste Ausgabe des neuen Magazins „Tatort Nordwesten“ ist ab sofort erhältlich. Als ePaper kostet das Magazin 5,90 Euro.

TRUE-CRIME-HEFT „Tatort Nordwesten“ als Magazin ab sofort im Shop und ab Montag in den Geschäftsstellen erhältlich

Nicolas Reimer
Im Nordwesten
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens