Leer - Mit dem obligatorischen Durchtrennen eines Bandes ist heute Nachmittag, 17. März, nach einer umfangreichen Modernisierung der Zentrale-Omnibusbahnhof (ZOB) in Leer wieder offiziell in Betrieb genommen worden. An dem symbolischen Akt beteiligt waren der Landtagsabgeordnete Ulf Thiele, Landrat Matthias Groote, Tilli Rachner (Verkehrsverbund Ems-Jade), Bürgermeister Claus-Peter Horst, der ehemalige Bürgermeister Wolfgang Kellner, Elke Hinrichs (Wirtschaftsförderung, Stadt Leer), der ehemalige Leeraner Stadtbaurat Carsten Schoch sowie Lena Sinnigen von der Lindschulte Ingenieurgesellschaft aus Nordhorn. Das schreibt die Stadt Leer in einer Miteilung. Claus-Peter Horst sprach von einem Vorzeigeprojekt, das in dieser Form nur gelingen konnte, „weil alle Beteiligten hervorragend Hand in Hand zusammengearbeitet haben“. Matthias Groote nannte den neuen ZOB in Leer „das Herzstück des ÖPNV in Ostfriesland“.
Die ZOB-Modernisierung, mit der im Spätsommer 2021 begonnen worden war, hat insgesamt rund 5,4 Millionen Euro gekostet. Das eingeplante Budget ist eingehalten worden. Während die Landesnahverkehrsgesellschaft etwa 1,95 Millionen Euro zahlt, hat der Landkreis Leer weitere gut 1,4 Millionen Euro beigetragen. Die Stadt beteiligt sich mit rund zwei Millionen Euro. Als nächste Investition steht der Bau einer modernen Fahrradstation für rund 400 Fahrräder bevor. Mit dem Baubeginn wird Ende des Jahres gerechnet.
