Leer - Wird die Adventszeit in Leer im Lichterglanz erstrahlen, oder zieht die Energiekrise der Weihnachtsbeleuchtung den Stecker? In den vergangenen Jahren war die Beleuchtung in der Innen- und Altstadt ein wahrer Hingucker und ein Aushängeschild für den Weihnachtsmarkt. Das wissen Werbegemeinschaft und Stadtverwaltung ebenso genau, wie ihnen bewusst ist, dass nun Strom gesparrt werden muss. Und zweiteres hat jetzt Konsequenzen für die diesjährige Adventszeit.
Auf die übliche Beleuchtung wird verzichtet
„Uns ist bewusst, dass allen ein schwieriger Winter bevorsteht und jeder zum Energiesparen angehalten ist“, sagte Carsten Mohr, Pressesprecher der Werbegemeinschaft, im Gespräch mit unserer Zeitung. Aus diesem Grund habe sich die Werbegemeinschaft in enger Abstimmung mit der Stadt Leer dazu entschieden, auf die sonst übliche, teilweise veraltete Beleuchtung der Bäume in der Fußgängerzone zu verzichten. Eine Ausnahme soll nach Möglichkeit der Lichterbaum am Denkmal sein, denn der ist inzwischen mit energiesparenden LEDs bestückt. „Auch werden ausschließlich die Lichterketten mit den Herrnhuter Sternen wieder vom Rathaus bis zum Mühlenplatz aufgehängt“, so Mohr gegenüber unserer Zeitung. Denn auch diese Lichterketten sind LED. „Wir glauben, damit einen guten Kompromiss gefunden zu haben.“
Beleuchtungszeit wird reduziert
Allerdings wird nicht nur die Anzahl der Lichter reduziert, sondern auch die Beleuchtungszeit. Und zwar deutlich, wie Mohr informiert. In welchem zeitlichen Rahmen genau die Beleuchtung eingeschaltet wird, steht indes noch nicht fest. „Da warten wir auch noch ab“, so der Pressesprecher weiter. Die Installation der Beleuchtung wird voraussichtlich Mitte November beginnen. Erstmalig eingeschaltet wird diese jedoch erst, wie in den ganzen Jahren vorher auch, nach Totensonntag.
