Uplengen - Das Windpark-Projekt in Uplengen hat einen großen Schritt nach vorne gemacht: Nachdem der Windpark bereits elf Jahre in der Planung ist und die Enova-Unternehmensgruppe im Dezember 2021 den Genehmigungsantrag beim Landkreis Leer gestellt hat, hat es jetzt grünes Licht gegeben. Denn wie Enova auf der Website des geplanten Windparks Uplengen schreibt, hat der Kreis nun „die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)“ erteilt.
Landkreis prüft
Der Genehmigung des Landkreises ist ein mehrmonatiges Verfahren vorausgegangen, wobei geprüft wurde, „ob das Projekt im Hinblick auf den Immissionsschutz und den Schutz vor möglichen Umweltauswirkungen umgesetzt werden kann“, informiert Enova auf der Projekt-Website.
Geschäftsführer Hauke Brümmer sagt dazu: „Die Genehmigung vom Landkreis ist ein großer Erfolg für das gesamte Enova-Team. In den letzten Monaten haben alle mit Expertise und Begeisterung für das Projekt daran gearbeitet, dass wir diesen Meilenstein erreichen konnten.“
Drei Anlagen
Geplant sind drei Anlagen des Typs Siemens Gamesa SG 6.6-155. Sie sollen bei Kleinoldendorf in der Gemeinde Uplengen errichtet werden. Wie Hans Jürgen Maas, der für die Projektentwicklung zuständig ist, auf Nachfrage unserer Zeitung sagte, soll nach aktuellem Stand mit dem Bau der Zuwegungen und Fundamente bereits im späten Frühjahr 2023 begonnen werden. „Die Errichtung der Windenergieanlagen folgt im Anschluss, so dass die Windenergieanlagen dann voraussichtlich ab April 2024 in Betrieb genommen werden können“, so Maas weiter.
Die Anlagen werden eine Gesamthöhe von 200 Metern und eine Nabenhöhe von 122 Metern haben, informiert die Enova-Unternehmensgruppe. Der Rotordurchmesser wird mit 155 Metern angegeben. Die Leistung des Windparks soll bei 19,8 Megawatt liegen und der Energieertrag bei gut 50 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Laut dem Unternehmen entspricht das circa dem jährlichen Strombedarf aller privaten Haushalte in Uplengen. Die CO
Bürgerbeteiligung
Darüber hinaus wird für den Windpark in Uplengen auch eine Bürgerbeteiligung angestrebt. „Wir möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger im Umfeld unserer Anlagen profitieren“, informiert Enova. Wer Interesse an einer Beteiligung hat, findet nützliche Informationen in einem Infoflyer oder auf der Bürgerbeteiligungsplattform von Enova.
