Landkreis Leer - Viele Menschen haben den Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Das wissen auch die Städte und Gemeinden im Kreis Leer und viele von ihnen wollen in diesem Jahr neue Bauflächen zur Verfügung stellen. Hier eine Übersicht:
Stadt Leer: In der Ledastadt gibt es für 2023 voraussichtlich keine neuen Ausweisungen, teilte Stadtsprecher Edgar Behrendt auf Nachfrage unserer Zeitung mit. „Es gibt einige Baugebiete, bei denen es vorangeht – zum Beispiel in Bingum und in der Groninger Straße“, so Behrendt weiter. Darüber hinaus sei die Stadt in einigen Ortsteilen zusammen mit Investoren „in guten Gesprächen“.
Gemeinde Uplengen: In der Gemeinde Uplengen sollen im Verlauf dieses Jahres neue Baugebiete entstehen. Wie Bürgermeister Heinz Trauernicht bereits in einem früheren Gespräch mit unserer Redaktion betonte, sollen in Hollen, Südgeorgsfehn und Großoldendorf neue Bauplätze ausgewiesen werden.
Gemeinde Jemgum: Die Gemeinde Jemgum hat in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit der GPL (Grundstücks- und Projektmanagement-Gesellschaft Leer Wittmund mbH) zwei Neubaugebiete entwickelt – eines in Jemgum und eines in Ditzum. Das teilte Bürgermeister Hans-Peter Heikens mit. „Die Erschließung soll im Frühjahr beginnen und im Spätsommer fertig sein, sodass dann der Baustart erfolgen kann.“ Das Baugebiet in Ditzum umfasst 44 Grundstücke mit einer Größe zwischen 574 und 812 qm. Das Areal in Jemgum umfasst derweil 48 Grundstücke mit Größen zwischen 506 und 740 qm.
Gemeinde Ostrhauderfehn: Hier ist eventuell geplant, ein Wohnbaugebiet im Ortsteil Holterfehn mit der Bezeichnung „Am Mittelweg“ zu erschließen. Dort wären dann 30 Baugrundstücke zwischen circa 650 qm und 1000 qm verfügbar. „Beginn wäre aber frühestens Spätsommer/Herbst“, informiert Gemeindemitarbeiter Guido Meyer.
Samtgemeinde Jümme: In der Gemeinde Detern ist aktuell das Baugebiet Nr. 27 „Krummwall“ in der Planung so weit fortgeschritten, dass eine Erschließung im Laufe des Jahres wahrscheinlich erfolgen kann, schreibt die Samtgemeinde in einer Mitteilung. Geplant ist die Ausweisung von 19 Baugrundstücken mit einer Größe zwischen circa 600 qm und circa 1.000 qm.
Darüber hinaus wird in der Gemeinde Filsum die Erschließung des Baugebietes Nr. 20 „Hankenhof“ erwartet, heißt es weiter. Hier werden zehn Baugrundstücke mit einer Größe zwischen rund 650 qm und rund 800 qm entstehen.
Gemeinde Rhauderfehn: Hier werden 2023 drei neue Wohnbaugebiete erschlossen: In der Ortschaft Klostermoor hat die Erschließung von 33 Grundstücken – Größe: 600 bis 900 qm – bereits begonnen.
In Rhauderfehn-Mitte soll im Frühjahr die Erschließung von 20 Grundstücken mit einer Größe von 700 bis 800 qm beginnen und in der Ortschaft Backemoor im Sommer die Erschließung von 11 Grundstücken (Größe 600 bis 700 qm).
Gemeinde Bunde: Die Gemeinde plant für dieses Jahr Baugebiete in der Ortschaft Bunde sowie in der Ortschaft Wymeer zu erschließen. In Bunde werden insgesamt in zwei Bauabschnitten mehr als 100 Bauplätze entstehen, teilt Bürgermeister Uwe Sap mit. In der Ortschaft Wymeer bis zu 16 Bauplätze. Die Größen der Grundstücke liegen in der Regel zwischen circa 600 qm und circa 800 qm, vereinzelt werden auch etwas kleinere und etwas größere Grundstücke angeboten werden können, so das Gemeindeoberhaupt.
