Wittmund - Es ist geschafft! Die Wittmunder haben die Wetter gegen Bürgermeister Rolf Claußen gewonnen. Ganz eindeutig war der Sieg auf dem 50. Bürgermarkt zunächst allerdings nicht.

Es war die Idee von Amke Behrends vom Stadtmarketing. Eine Wette, in der die Wittmunder sich verkleiden und gegen Bürgermeister Rolf Claußen antreten. Da der Bürgermarkt in den vergangenen zwei Jahren ausfallen musste, sei die Umsetzung erst einmal verschoben worden, erzählte Anke Laumann, Redaktionsleiterin des Anzeiger für Harlingerland, am Samstag auf der Sparkassen-EG-Bühne.

Frank Fastenau von der Sparkasse LeerWittmund habe die Idee in diesem Jahr noch einmal aufgegriffen. Gemeinsam mit dem Anzeiger für Harlingerland wurden die Wittmunder aufgerufen, sich in Kostümen der vergangenen 50 Jahre zu verkleiden, in einer großen 50 aufzustellen und das Lied „An der Nordseeküste“ zu singen.

Und das taten sie. Gegen 14 Uhr wirkte der Marktplatz noch etwas leer, doch nach und nach füllte er sich. Das freute auch Bürgermeister Rolf Claußen, der wie bei der Bürgermarkt-Eröffnung per Video zugeschaltet war. „Ich grüße aus meinem ersten Quarantäne-Bürgermarkt. Ich bin hier ein bisschen einsam“, sagte der Rathaus-Chef. Er sei traurig, jedoch auch froh, dass die Wittmunder die Gelegenheit nutzen, um gemeinsam zu feiern.

Um kurz nach 14 Uhr verkündete Birte Dierks vom Produktmanagement des Anzeiger für Harlingerland mit Moderator Ludger Abeln: Die Wette ist gewonnen. „Ich bin begeistert, auch wenn das heißt, dass ich die Wette verloren habe“, verkündete Rolf Claußen, der als Wetteinsatz drei Wittmunder Kindergärten am 6. Dezember als Nikolaus besuchen wird. Auf der Bühne wurden die Kindergärten ausgelost: Rolf Claußen steigt ins Nikolauskostüm für die Kindertagesstätte „Lüttje Steppkes“, der Kindergarten St. Nikolai und der Kiwi, deutscher Kinderschutzverband, Kreisverband Wittmund. Was der Bürgermarkt noch für die Besucher bereithielt, lesen Sie auf den weiteren Seiten.

Ina Frerichs Redaktion Wittmund