Blomberg - Bauen ist ein großes Thema in der Gemeinde Blomberg. Das wurde während der Ratssitzung am Donnerstagabend deutlich, wie Bürgermeister Werner Ihnken mitteilt. In der Einwohnerfragestunde ging es um das Baugebiet „Voßbergstraße“. Dort sind 89 Bauplätze vorgesehen.
Der Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan ist einstimmig beschlossen worden, sagt Werner Ihnken. Damit kann die Bauleitplanung weitergehen. Die Erschließung wird voraussichtlich im Sommer beginnen. Dann könne es auch mehr Infos über die Baukosten geben. Aufgrund der allgemeinen Kostensteigerung werde im ersten Bauabschnitt ein Drittel des Gebiets erschlossen, das bezieht sich auf rund 30 Bauplätze.
„Unser Hauptaugenmerk ist es, jungen Leuten die Chance zu geben, dass sie bei uns bauen können“, verdeutlicht Ihnken. Die Gemeinde Blomberg wolle Bauland vorhalten, wobei die begrenzten finanziellen Mittel vieler Menschen, etwa aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen, bekannt sind. Die Gemeinde setzt im Neubaugebiet „Voßbergstraße“ daher sowohl auf Neubauten für den Eigenbedarf – eigene Wohnhäuser – als auch auf Mietwohnungen, die geschaffen werden sollen. Auf der Tagesordnung der Ratssitzung stand auch der Bebauungsplan „Am Gauder Pfad“. Das Baugebiet ist bereits erschlossen und bebaut. Dafür wurde der Aufstellungsbeschluss geändert. Carports und andere Nebenanlagen dürfen nun mit einem Abstand von drei statt fünf Metern zum öffentlichen Bereich/zur Straße gebaut werden.
Das waren weitere Themen:
Die Straße des Baugebiets „An’t Karkland“ ist fertig. Der Endausbau ist damit erledigt.
Es sei in der Gemeinde aufgefallen, dass Paketdienste und Lkw öfter durch unbefestigte Wege und Straßen fahren, wodurch es zu Flurschäden komme. Das Navi leite die Fahrer dorthin, und diese würden sich mit ihren Fahrzeugen festfahren.
Der Baum- und Strauchschnitt wird bis zum 1. März vom Bauhof vorgenommen.
