Wittmund - Er ist zwar der Schirmherr des 51. Bürgermarktes in Wittmund, dennoch war Helge Eilts nie alleine unterwegs. „Ich hatte an den drei Tagen eigentlich immer fünf bis sechs Leute dabei, die mitgelaufen sind.“ Und dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Leute, sondern seine Leute vom KBV „Einigkeit“ Uttel. Denn Eilts ist nie als Person angetreten, um die Schirmherrschaft zu übernehmen, sondern betonte immer, dass er Repräsentant ist. „Ich stehe für den Verein.“
Das ist sein Resümee
Und so sah es anscheinend auch der Verein. Anders kann man es sich nicht erklären, dass neben den Boßlern, die immer an Eilts’ Seite waren, auch der Stand des KBV immer in blauen T-Shirt-Farben erstrahlte und die Farbe stets in der Innenstadt sichtbar war. Dementsprechend fällt am Sonntag auch das Fazit vom Schirmherrn persönlich aus: „Es war eine wirklich schöne Zeit, unser Zelt ist immer voll, man trifft sich und das ist es auch, worum es geht.“
So bereut er es auch nicht, den Schirm und das Ehrenamt in diesem Jahr übernommen zu haben. Er gesteht aber: „Im Vorfeld hatte ich viel darüber nachgedacht – vor allem wegen der Reden und man muss hier und da etwas sagen. Ich bin kein Typ, der sich Notizen macht. Bei mir kommt alles aus dem Bauch raus.“ So viele Gedanken hätte sich der Ostfriese jedoch nicht machen müssen. Seine authentische Art, mit den Leuten in Kontakt zu kommen, kam an – egal, ob man sich vorher schon kannte oder nicht.
Familie darf nicht fehlen
Nach diesen Tagen der Ausnahme will Helge Eilts jedoch erstmal wieder zur Ruhe kommen und in seinen Alltag kommen, wie er verrät. „Ich steh am Montag früh auf, gehe zur Arbeit und mache alles wie immer – und erst die Woche drauf geht es dann in den Urlaub.“ Natürlich nicht alleine, denn eines darf bei Helge Eilts niemals fehlen – nicht beim Bürgermarkt und auch nicht im normalen Leben: seine Familie.
