Dornum - Viele Brauchtumstage beginnen mit der wärmeren Jahreszeit: Mit der Walpurgisnacht, die traditionell vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird, gefolgt vom Tanz in den Mai mit einem traditionellen Maibaum. An der Bockwindmühle in Dornum möchte man an diese Tradition erinnern. Zum 1. Mai wird eine Birke festlich geschmückt, die auf dem Gelände gewachsen ist. Dazu gibt es swaartes Beer, gekühlt in einer großen Wanne.
Michael Röthling, Schriftführer des Vereins Bockwindmühle von 1626-Herrlichkeit Dornum und freiwilliger Müller, erinnert nochmals auf die Aktion „Einfach mal mitmachen“. Aufgrund der Coronakrise und bedingt durch den demografischen Wandel fehlen an der Bockwindmühle nach wie vor noch aktive Helfer. Wer Interesse hat, mag doch einfach mal reinschauen, schreiben die Verantwortlichen und laden zu einem Besuch ein.
Im kleinen Müllerhaus kann zur Demonstration Weizen, Dinkel und Roggen gegen einen kleinen Obolus vermahlen werden. Die Müller an der Bockwindmühle freuen sich schon darauf, dass die Museumseisenbahn ihren Betrieb bald wieder aufnehmen kann. Damit die Eisenbahn nicht in Vergessenheit gerät, kann man ein großes Modell mit passenden Anhängern in der Mühlenausstellung bewundern.
Als Besonderheit werden am 1. Mai einige Mühlenführungen in plattdeutscher Sprache angeboten. Einige Mitarbeiter können Geschichten rund um die Mühle auf Plattdeutsch erzählen. Das Mühlencafé und der Mühlenimbiss stehen für die Besucher bereit. Die Bockwindmühle ist an dem Tag von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
