Ems-Jade - Betroffen sind hauptsächlich Wassergeflügel wie Wildenten und Wildgänse, aber auch Aasfresser und Greifvögel. Es würden aus der Bevölkerung vermehrt tote sowie lebende Vögel, die zentralnervöse Störungen aufweisen, gemeldet, so Heising in einer Pressemitteilung.
Auch wenn der aktuelle Vogelgrippeerreger des Typs H5N8 oder H5N5 bisher nicht für den Menschen gefährlich ist, sollen tote oder lebende Tiere nicht von den Bürgern eingesammelt werden. Wichtig sei, sich noch lebenden Tieren nicht zu nähern. Dies bedeute sehr viel Stress für die Vögel, die Wildtiere sollten in der Natur in Ruhe genesen oder evtl. auch sterben. Hunde und Katzen sollten ferngehalten werden. Singvögel, so Heising, sterben sehr selten an der Vogelgrippe.
Es wurden mittlerweile bereits zahlreiche Proben eingeschickt, das Vorkommen der Vogelgrippe sei daher ausreichend nachgewiesen und weitere Meldungen zur Probenahme daher nicht erforderlich.
Vogelgrippe: Aufstallung angeordnet
Zum Schutz des Hausgeflügels wird im gesamten Zweckverbands die Aufstallung von Geflügel angeordnet: Je dichter der Schutz vor Eintrag, desto besser, heißt es in der Mitteilung. Neben der Haltung im Stall dürfen die Tiere auch in einer Schutzvorrichtung, die gegen Wildvogeleintrag von den Seiten und von oben geschützt ist, untergebracht werden. Netze oder Gitter dürfen zur Vermeidung des Kontaktes zu Wildvögeln nur genutzt werden, wenn sie als Abdeckung nach oben eine Maschenweite von nicht mehr als 25 mm aufweisen.
Nähere Informationen erhalten unter www.jade-weser.de.
