Esens - Sonntagmittag auf dem Esenser Marktplatz: Es ist Halbzeit beim 445. Schützenfest. Hauptmann und Vorsitzender Ottmar Dirksen, Pressereferent Hayen Iggena und Oberleutnant Frank Lühring ziehen ein positives Zwischenfazit. „Bisher läuft es hervorragend“, sagt Dirksen.
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Gefühlt seien am Freitag und Samstag noch mehr Menschen auf dem Markt- und Schützenplatz gewesen als vor der Pandemie. „Das alles lässt auf ein Bombenschützenfest hoffen“, sagt Lühring. Schon beim Club- und Betriebeschießen im Vorfeld des Schützenfestes zählte die Compagnie rund 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das sind zwar etwas weniger als noch vor der Pandemie – „wir hatten aber auch die Kapazitäten etwas eingeschränkt“, sagt Lühring.
Proklamation des Jungschützenkönigs
Am Freitagabend hatte die Compagnie das Schützenfest mit dem Fackelzug und dem großen Zapfenstreich noch einmal offiziell eröffnet, bevor der Schützenplatz mit allen Fahrgeschäften bis spät in die Nacht geöffnet war. Der Sonnabend begann mit der Proklamation des ersten neuen Königs: dem der Jungschützen. Zusätzlich wurden die Sieger mehrerer Wettkämpfe sowie Geehrte gefeiert. Abends füllte sich der Festplatz dann noch einmal deutlich.
Festumzug beim Schützenfest: Mit Flaggen und Musik durch die Esenser Innenstadt
Der Sonntag klingt nach dem Festumzug durch die Innenstadt mit dem Clubfinale im Hauptfestzelt aus.
Das erwartet die Besucher am Montag
Der Montag wird dann der Festtag der Esenser Vereine: Nach dem Antreten der Zylinderschützen und dem Morgenappell der Bürgermeisterin Karin Emken macht sich alles bereit für den zweiten Umzug. Der führt zwar wie am Sonntag vom Marktplatz durch die Innenstadt zum Festplatz, folgt dabei aber einer anderen Route.
Nachmittags ist es dann so weit: Seine Majestät Johannes Freesemann wird – voraussichtlich – seinen Titel an einen Nachfolger abgeben müssen. Denn um 14 Uhr beginnt im Hauptzelt die Proklamation des neuen Schützenkönigs der Compagnie – ein heiß begehrter Titel. Schon mehrere Schützen haben an den ersten Festtagen ihre Hoffnungen kundgetan.
Bis dahin genießt Freesemann aber das Fest – vom Zapfenstreich bis zum großen Festumzug.
