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STadtrat hat getagt Grundstücke im Esenser Baugebiet werden teurer

Klaus Händel

Esens - Esens ist Zuzugsgemeinde, die Nachfrage nach Baugrundstücken ist groß, die Preise gehen ach oben. Aktuelle Baugebiete liegen am nördlichen Stadtrand an der Hartwarder Straße Ost und West. Während im Baugebiet Ost bereits erste Häuser stehen und weitere Baugrundstücke verkauft werden, ging es im öffentlichen Teil der Montagssitzung des Stadtrates für das Baugebiet West erstmal um die Festlegung der Grundstückspreise.

Boßelheim geplant

Neben dem bereits verkauften Grundstück für eine Pflegeeinrichtung, einem angrenzenden Grundstück mit der Möglichkeit zur zweigeschossigen Bebauung für den sozialen Mietwohnungsbau, einem Grundstück für ein geplantes Boßelerheim und zwei Bauplätzen privater Anlieger gibt es noch neun freie Grundstücke für die Bebauung mit Einzel- und/oder Doppelhäusern.

„Das Grundstück für den Pflegebutler wurde für 110 Euro pro Quadratmeter verkauft“, hieß es in der Tischvorlage, die sowohl im Haushaltsausschuss als auch im Verwaltungsausschuss der Bärenstadt vorberaten wurde. Der Anteil für den Grunderwerb ohne Erschließungskosten beträgt danach für alle Grundstücke 10,86 Euro je Quadratmeter.

Erschließungskosten

Die Erschließungskosten richten sich nach der Bebaubarkeit. Unterschieden wird unter anderem nach der Grundflächenzahl. Diese Zahl, in der Baunutzungsverordnung auch als GRZ bezeichnet, gibt den Flächenanteil eines Baugrundstücks an, der überbaut werden darf. Entgegen der zuvor in den Gremien angedachten Mindestkaufpreise für Grundstücke mit zweigeschossiger Bauweise von 105 Euro sowie Grundstücke mit eingeschossiger Bauweise und GRZ 0,4 von 99 Euro je Quadratmeter schlug Fokko Saathoff (SPD) eine Anhebung in beiden Fällen auf einen Quadratmeterpreis von 120 Euro vor.

Der Festpreis für Grundstücke mit eingeschossiger Bauweise und GRZ 0,3 hingegen solle von 94 auf 90 Euro für den Quadratmeter gesenkt werden. Der Esenser Stadtrat folgte diesem Beschlussvorschlag einstimmig.

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