Esens - Die Kirchengemeinde St. Willehad in Esens eröffnet am Samstag, 9. April, die Karikaturenausstellung „Mit Volldampf in die Klimakatastrophe“.

Die Ausstellung, für die das kirchliche Hilfswerk „Renovabis“ und das Erzbistum Bamberg die Konzeption verantworten, nimmt auch die osteuropäische Perspektive in den Blick. In den Ländern gebe es Kohlekraftwerke, illegale Abholzung und wilde Müllkippen – Beispiele für die teils gravierende Schädigung der Umwelt, die die Künstler in Bezug auf den Klimawandel beschäftigen. Die Zeichnungen zeigen die Unterschiede wirtschaftlicher Realitäten, gesellschaftlicher Prägungen, Wahrnehmungen und Ausdrucksformen. Es ist eine vielfältige Sammlung für die vielen Facetten.

Die Ausstellung wird am Samstag nach dem Abendgottesdienst eröffnet. Sie ist vom 10. April bis zum 1. Mai in Esens und Norden zu sehen – täglich außerhalb der Gottesdienstzeiten: mittwochs 9.30 bis 10.15 Uhr und sonntags 10.30 bis 11.30 Uhr. Aufgrund vieler Bilder wird die Ausstellung geteilt und ist in den Kirchen St. Willehad in Esens und St. Ludgerus in Norden je zur Hälfte zu sehen. In der Mitte der Ausstellungszeit findet ein Austausch der Exponate statt. Der Eintritt ist kostenlos, ein Katalog zur Ausstellung kann erworben werden.

Begleitend findet am Mittwoch, 13. April, von 10.15 bis 11.30 Uhr im Gemeindehaus eine offene Gesprächsrunde über klimaschonendes Verhalten statt. Am Dienstag, 19. April, von 18 bis 19.30 Uhr, folgt im Gemeindehaus von St. Willehad unter „Mit Volldampf voran: Klimaschutz gemeinsam denken“ ein Impulsvortrag mit den Klimaschutzmanagerinnen Elisa Bodenstab vom Landkreis Wittmund und Irma Kracke vom der Stadt Norden.