Esens - Der Arbeitskreis ostfriesischer Autorinnen und Autoren hat seine neue plattdeutsche Anthologie veröffentlicht: „Over’t Water“. Die Mitglieder des Arbeitskreises schreiben sowohl plattdeutsche als auch hochdeutsche Geschichten.
Trennung der Sprachen
„Es wurde lange überlegt, ob es eine hoch- und plattdeutsche Anthologie geben soll“, erzählt Manfred Briese, einer der Autoren. Die Mehrheit war jedoch dafür, die Sprachen zu trennen. In der Regel kommt einmal im Jahr eine Anthologie heraus.
Carl-Heinz Dirks und Traute Bohlen-Müller haben die Texte gesammelt. Wichtig ist Briese zufolge die Qualitätskontrolle. Es wird zum Beispiel darauf geachtet, dass die Schreibweise einheitlich ist, damit all plattdeutschen Leserinnen und Leser die Texte verstehen, auch wenn sie die Wörter zum Teil unterschiedlich aussprechen. Die Herausgeber orientieren sich an den Richtlinien der Ostfriesischen Landschaft. Zum Teil sind auch niederländische Texte dabei, die von Carl-Heinz Dirks ins Plattdeutsche übertragen werden.
Die Anthologien des Arbeitskreises haben immer ein Thema, zu dem die Autorinnen und Autoren ihre Texte einreichen. „Die werden dann gemeinsam besprochen, kritisiert und verbessert“, erklärt Briese.
