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Kultur „Sara Oppenheimer brachte die Menschen zusammen“

Frank Brüling

Esens - Mit dem Lebensweg einer außergewöhnlichen Frau, die von Esens aus als Opernsängerin die Herzen vieler Menschen eroberte, beschäftigt sich die Sonderausstellung „Sara Oppenheimer – aus Esens in die Welt“, die bis zum 20. Oktober im Museum „Leben am Meer“ in der Esenser Peldemühle zu sehen sein wird.

Ausstellung konzipiert

Viele Gäste folgten der Einladung zur Eröffnung am Samstagabend, um sich als erste einen Eindruck von der Ausstellung zu verschaffen, an deren Gestaltung und Umsetzung die Teams gleich zweier Museen beteiligt waren: „Eigentlich hätte diese Ausstellung thematisch ins Jüdische Museum August-Gottschalk-Haus gehört, aber es lag aus vielerlei Gründen nahe, sie im Museum ,Leben am Meer’ zu platzieren. Beispielsweise, weil sich dieses Museum mit der Stadtgeschichte Esens’ beschäftigt, von der Sara Oppenheimer ein besonderer Teil ist“, so Anke Kuczinski, Leiterin beider Museen.

Der Ökumenische Arbeitskreis Juden und Christen – in erster Linie vertreten durch Gabriele Buisman – konzipierte gemeinsam mit dem Team des Museums „Leben Am Meer“ und den „Musealoginnen“ Anna Domdey und Katharina Habben sowie mit dem Historiker Gerd Rokahr eine Ausstellung, in der regelrecht eine Bühne und Gegenstände sozusagen aus der Zeit der jüdischen Sängerin, Ende des 19. Jahrhunderts, integriert wurden.

Projekt nicht beendet

Genaugenommen ist mit dem Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel noch ein drittes Museum an der Ausstellung beteiligt, denn hier wurden Elemente abgebaut, die nun als Stellwände ein Nachleben in Esens erfahren. Auf diesen Stellwänden sind die Lebensstationen Oppenheimers detailreich aufgeführt. „Sara brachte die Menschen zusammen. Die Ausstellung würdigt eine Frau, die in ihrer Zeit Außergewöhnliches geleistet hat, und der zurecht eine besondere Auszeichnung zuteil wurde, nämlich ,frauenORT’ Sara Oppenheimer – für ihre Geburts- und Heimatstadt Esens“, so Jens Ritter, Vorsitzender des Ökumenischen Arbeitskreises Juden und Christen. „Leider gibt es bis jetzt noch keine Briefe von Sara. Gerd Rokahr forscht aber weiter“, betont Gabriele Buisman, die hervorhebt, dass das Projekt noch nicht abgeschlossen ist.

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