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Fragen rund um Gasspeicherort Etzel Bürgerinitiative hat Sorgen der Anwohner im Blick

Beschäftigen sich mit der Energiedrehscheibe in Etzel/Horsten: v. l. Monika Oldenettel, Jörn Heydinger, Doris Stehle, Stefanie Eilers, Nicole Henkel,  Alexander von Fintel, Arne Harms und Thomas Möller Tobiassen.

Beschäftigen sich mit der Energiedrehscheibe in Etzel/Horsten: v. l. Monika Oldenettel, Jörn Heydinger, Doris Stehle, Stefanie Eilers, Nicole Henkel, Alexander von Fintel, Arne Harms und Thomas Möller Tobiassen.

Stefan Gaidies

Etzel/Horsten - „Bei der verständlichen Euphorie um Wasserstoff und der Dringlichkeit des Umstiegs auf erneuerbare Energien werden die Interessen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der Natur gerne vergessen“, sagte Alexander von Fintel. Es sei eine gemeinsame Aufgabe, an diese Themen zu erinnern, so der Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) „Lebensqualität“ Horsten-Etzel-Marx.

Sorgen um Sicherheit

Auf einer Zusammenkunft des Netzwerks Energiedrehscheibe erklärte der Vereinsvorsitzende die besondere Problematik rund um die Kavernenanlage in Etzel. Hier stünden die Sorgen um die langfristige Sicherheit auch unter dem Aspekt des neuen Geschäftsfeldes rund um den Wasserstoff im Vordergrund, so von Fintel.

Mitglieder des Netzwerks Energiedrehscheibe hatten sich mit dem BI-Vorstand getroffen und sich über die Folgen der Gaswirtschaft ausgetauscht. Mit dabei waren Vertreter der Parteien „Die Friesen“ und Bündnis 90 / Die Grünen, die sowohl im Netzwerk wie auch in der Bürgerinitiative engagiert sind. Außerdem nahm eine Vertreterin der Klimaschutzgruppe Zetel an der Zusammenkunft teil.

Austausch über Technik

Hier ging es nun um den Austausch über die Kavernentechnologie, eine Wasserstoffeinlagerung und die Kohlendioxid-Speicherung. Stefanie Eilers, Mitinitiatorin des Netzwerks, unterstrich dabei die Vorteile der Vernetzung und den Gewinn für alle Seiten durch einen aktiven einvernehmlichen Austausch von Informationen.

„Das Netzwerk vereint Interessierte und fachlich versierte Menschen. Die Verbindungen sind inzwischen derart stark, dass wir inhaltlich Dinge aufdecken, die in kleinen Strukturen nie zu erkennen wären. Recherchen sind jetzt nicht mehr mühsam, sondern werden von vielen Beteiligten geteilt. Wir werden dadurch schneller und genauer“, so Eilers.

Die kenntnisreichen Ausführungen der Bürgerinitiative „Lebensqualität“ beeindruckten die Netzwerkenden. Jetzt wisse man laut Stephanie Eilers die relevanten Fragen zu den Sicherheitsabständen und den Bodenabsenkungen sowie zum zukünftigen Leben in Friedeburg und Umgebung bei einer Ausweitung der Kavernenanlagen und der Umstellung auf Wasserstoff zu stellen.

Wer sich am Netzwerk beteiligen möchte, kann sich an Stefanie Eilers ( T  0171 / 3716016) wenden. Über ein Engagement in der Bürgerinitiative Horsten-Etzel-Marx freut sich zudem der Vorstand, erreichbar über Alex von Fintel ( T  04421 / 4607459).

Detlef Kiesé
Detlef Kiesé Redaktion Wittmund
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