Wittmund/Osnabrück - Nach der Explosion eines Autos an der Wittmunder Ledastraße Sonntagnacht sind noch am Montagnachmittag zwei Männer festgenommen worden. Das gab die Staatsanwaltschaft Osnabrück nun bekannt. „Im Laufe der Ermittlungen haben sich Hinweise auf zwei Männer aus dem Landkreis Wittmund ergeben, gegen die nun ermittelt wird“, so die Staatsanwaltschaft weiter. Sie sind dann aber wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen worden. „Das Ereignis in Wittmund kann mit Clankriminalität zu tun haben, vieles deutet darauf hin“, sagte Stefan Zwerg, Leiter der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund, am Mittwoch.
Fahrzeug beschlagnahmt
Laut Staatsanwaltschaft wurden zwei Objekte im Stadtgebiet von Wittmund nach Beweismitteln untersucht. Das Fahrzeug wurde von Mitarbeitern des Landeskriminalamtes untersucht. Diese stellten fest, dass Explosivstoffe an dem Wagen angebracht worden waren.
Man habe entsprechende Beweismittel gesichert und zudem das Fahrzeug beschlagnahmt. Dieses werde weiterhin Gegenstand der Untersuchung sein, hieß es weiter. Details zu den Beweismitteln wollte die Staatsanwaltschaft aber auch auf Nachfrage nicht mitteilen.
Ermittlungen dauern an
Die Zuständigkeit der Ermittlungen liegen wegen „des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion“ mittlerweile beim Zentralen Kriminaldienst in Aurich. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen sagte Christian Bagung, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, dass es zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Informationen gibt, die mitgeteilt werden können. Die Ermittlungen dauerten an.
