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Erstmals mit zwei Stellvertretern Thorsten Hübner ist neuer Ortsbrandmeister in Esens

Esens - Es ist ein arbeitsintensiver Job, sind sich die drei Männer einig. Dennoch hat keiner von ihnen lange gezögert, ihn anzunehmen. Thorsten Hübner ist neuer Ortsbrandmeister der Stadt Esens. Seine Stellvertreter sind Udo Freimuth und Frank Wölk.

Damit tritt Hübner in die Fußstapfen von Dietmar Maurach, der im April, kurz vor einem Einsatz in Uniform, verstarb. Hübner war zu diesem Zeitpunkt Maurachs Stellvertreter. „Dieser Vorfall hat die Feuerwehrleute in Esens definitiv mehr zusammengeschweißt“, sagt Hübner. Dennoch musste er kurz überlegen, ob er diesen Job annehmen möchte.

Bedeutung des Jobs

„Gerade die Zeit nach Dietmars Tod war sehr arbeitsintensiv, da habe ich erst gemerkt, was es wirklich bedeutet diesen Job zu machen, wenn man voll berufstätig ist“, erklärt Hübner. Doch als klar wurde, dass die Samtgemeinde und der Gemeindebrandmeister Thomas Peters die Notwendigkeit von zwei Stellvertretern erkannten, stimme Hübner zu. Der 52-Jährige ist seit 1993 in der Feuerwehr aktiv. Seit 2003 in der Feuerwehr Esens. Nach fast 20 Jahren als Gruppenführer übernahm Hübner 2018 das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. „Ich arbeite als Vertriebler, aber mein Chef ist meinen Job bei der Feuerwehr sehr wohlgesonnen. Da gab es zum Glück keine Probleme“, erklärt er.

Ihm zur Seite steht künftig Udo Freimuth als erster Stellvertreter. Für Freimuth ist der Job kein neuer. Er war bereits vor einigen Jahren für eine Amtszeit Stellvertreter, stellte sei Amt dann aber aus privaten Gründen zur Verfügung. Als der Elektromeister gefragt wurde, die Position noch einmal zu übernehmen, musste er deswegen nicht lange überlegen. Freimuth ist bereits seit 37 Jahren in der Feuerwehr aktiv. Zunächst in Ochtersum, seit 2006 in Esens. „Auch meine beiden Kinder sind in der Jugendwehr aktiv“, erzählt der 47-Jährige und lächelt.

Das neue Amt des zweiten Stellvertreters wird von Frank Wölk besetzt. Auch bei dem 54-Jährigen ist Feuerwehr Familiensache. Seine drei Kinder sind alle ebenfalls in der Feuerwehr engagiert. „Ich selbst war seit der Gründung der Jugendabteilung Jugendwart“, berichtet Wölk. Der Soldat ist seit 1992 in der Feuerwehr aktiv. Seit 2007 unterstützt er die Ortswehr in Esens.

Sicherheit gewährleisten

Thorsten Hübner ist froh, so ein erfahrenes Team an seiner Seite zu haben. „Es ist wichtig, dass wir bei den teilweise auch schweren Einsätzen, die wir haben, die Sicherheit gewährleisten können. Das hat uns auch gerade der plötzliche Tod von Dietmar noch einmal gezeigt“, erklärt der neue Ortsbrandmeister. Doch mit seinen zwei Stellvertretern an seiner Seite freue er sich auf die Herausforderungen.

„Zu dritt können wir uns die Aufgaben gut aufteilen. Gerade, weil wir hier eine Schwerpunktfeuerwehr sind, gibt es einiges zu tun“, unterstreicht Freimuth. Doch der gute Zusammenhalt unter den Feuerwehrleuten würde auch dazu beitragen, dass die drei diesen Job gerne machen.

Kim-Christin Hibbeler
Kim-Christin Hibbeler Redaktion Wittmund
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