Eggeliingen - Im Juli vor genau einem Jahr war Spatenstich – nun ist es schon bald fertig: das neue Haus für die Freiwillige Feuerwehr in Eggelingen.
2,2 Millionen Euro werden in den Neubau in Eggelingen investiert. „Das ist hier kein Luxus-, sondern ein zukunftsausgerichteter Zweckbau“, hatte Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen stets betont. Und er lobte immer die hohe Einsatzfähigkeit der Eggelinger Wehr, die auch tagsüber gegeben ist. Die Stadt Wittmund arbeitet mit dem Neubau der Feuerwehrhäuser eine Prioritätenliste ab – es müssen mehrere neu gebaut werden. Nach Eggelingen folgt dann zunächst Ardorf.
„Wir haben durch die Auflagen der Feuerwehrunfallkasse allerhand Vorgaben zu erfüllen – und die werden hier umgesetzt“, so Claußen. In den 2,2 Millionen Euro ist alles drin, vom Grundstückskauf bis hin zum letzten neuen Stuhl.
840 Quadratmeter groß ist das neue Gebäude. Es entstanden neben Schulungsräumen auch drei Stellplätze für die immer größer werdenden Lösch- und Mannschaftstransportfahrzeuge.
Gut im Zeitplan
Der Zeitplan der Arbeiten ist gut. Aber auch Architekt Bernd Janzen von der Firma Ubben-Ihnen-Ufken hatte mit Lieferengpässen zu tun, wie er schon vor ein paar Monaten berichtete. Die Verträge mit den 17 hiesigen Firmen wurden schon vor einiger Zeit gemacht, sodass sich an den Baukosten nicht viel ändern wird.
Was den Bau bislang etwas verzögerte und auch verteuert hat, waren die schlechten Bodenverhältnisse in Eggelingen. Allein 56 Betonpfähle wurden gegründet und viel Sand aufgefahren, damit das neue Gebäude stabil steht. Da der Winter die Arbeiten mit Frost nicht verzögert hat, werden die Eggelinger, von denen übrigens zehn Prozent aller 360 Bürger in der Feuerwehr aktiv sind, in ihr neues Domizil im September einziehen können.
September Einweihung
Es ist geplant, so Christian Menssen, Fachbereichsleiter Ordnung und Bürgerservice, dass die Einweihung am 16. September stattfindet. Im Juli werden die Feuerwehrleute dann aus ihrem kleinen alten Haus so langsam umziehen. Bis dahin sind nur noch ein paar Restarbeiten zu erledigen, wie Menssen mitteilt.
