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Showübung der Feuerwehr Esens Bergungen aus Autos sind schwieriger als noch vor zehn Jahren

Am Sonntag, 30. Juli, wird die Freiwillige Feuerwehr Esens der Tag der offenen Tür veranstaltet.

Am Sonntag, 30. Juli, wird die Freiwillige Feuerwehr Esens der Tag der offenen Tür veranstaltet.

Heidi Hinrichs/Archiv

Esens - Immer wieder gibt es schlimme Nachrichten über Unfälle, die Menschen das Leben gekostet haben. Thorsten Hübner, Ortsbrandmeister der Stadt Esens, weiß jedoch, dass die Anzahl der Todesopfer durch Autounfälle in den vergangenen Jahren massiv abgenommen hat. „Der Verlauf von Verkehrsunfällen hat sich in den vergangenen 20 Jahren verändert“, sagt Hübner und berichtet von einem Beispiel: „Wir von der Freiwilligen Feuerwehr Esens wurden mal zu einem Vorfall gerufen, bei dem das Auto übel zerstört gewesen ist. Vor zehn Jahren hätten die Insassen das nicht überlebt. In dem Fall hatten die beiden aber kaum oder nur leichte Verletzungen.“ Das läge vor allem daran, dass die Technik der vergangenen Jahre sich verändert habe und die modernen Autos von der Aufbauweise her sicherer geworden sind. Für die Ehrenamtlichen bedeutet das aber auch, dass sie sich immer wieder schulen lassen müssen.

Ein Anruf vor dem Retten

Dennoch reicht das oft nicht aus, so Hübner: „Wo man früher einfach mit Schere und Spreitzer arbeiten konnte, müssen wir heute aufpassen. Überall sind Airbags in den modernen Autos verbaut, deren Gas explosionsartig in die Airbags schießt, wenn man falsch schneidet – das müssen wir beachten.“ Für die Feuerwehren bedeutet das: „Bevor wir losschneiden, kontaktieren wir die Leitstelle, geben durch, um was für ein Auto es sich handelt, und dann wird uns gesagt, wo wir am besten Schnitte setzen können.“ So habe alles seine vor und Nachteile. Zwar sei die Rettung durch die Feuerwehr heute aufwendiger, „dafür sprechen wir heute definitiv weniger über Tote durch Unfälle als noch vor zehn Jahren“, freut sich der Ortsbrandmeister.

Bei Showübung erklärt

Wie genau so eine Rettung funktioniert, wollen Hübner und seine Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Esens auch bei ihren Tag der offenen Tür am Sonntag, 30. Juli, zeigen. „Dort werden wir bei einer Showübung den Menschen erklären, was wir machen und wie wir es machen.“ Diese Übung startet um 15 Uhr beim Feuerwehrhaus in der Bensersieler Straße 18.

Neben der Übung soll es zwischen 10 und 17 Uhr jedoch noch weitere Programmpunkte geben, die die Zuschauer begeistern sollen. Dazu gehören eine Tee- und Kaffeestube, eine Cocktailbar und Fischbrötchen. Es werden die Fahrzeuge ausgestellt, inklusive der Wittmunder Drehleiter und es wird diverse Aktivitäten für Kinder und Jugendliche geben. Falls das Wetter so bleibt, wie in den vergangenen Tagen, sollte dies jedoch kein Anlass sein, um zuhause zu bleiben, sagt Hübner. Denn ein großer Teil der Angebote wird mit Zelten überdacht sein und auch in den Fahrzeughallen sei einiges los. So wie um 14 Uhr, wenn die Bärentaufe für den Bären, der vor der Feuerwehr aufgestellt wurde, stattfindet. Einen Namen gibt es schon, verrät der Feuerwehrmann: Florian – passend zum Schutzpatron der Feuerwehren.

Pia Miranda
Pia Miranda Redaktion Wittmund
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