Friedeburg - Drei Jubiläen und ein großes Festwochenende. Nicht nur gemeinsam für die Sicherheit in mehreren Ortschaften in Friedeburg zu sorgen, sondern nach 90 Jahren ihre Geschlossenheit in der Freiwilligen Feuerwehr zu zeigen, gilt für die Brandschützer aus Etzel, Marx und Wiesede. Sie feiern ihren runden Geburtstag vom 19. bis 21. April gemeinsam mit einem großen Festwochenende auf dem Schützenplatz in Friedeburg.
Das Feuerlöschgesetz aus 1933, das mit Wirkung vom Januar 1934 in Kraft trat, ist die Grundlage auch für die Gründung der Wehren in diesen drei Ortschaften. Seit neun Jahrzehnten sorgen die Helfer somit für die Sicherheit in ihren Dörfern und darüber hinaus. Wurde der „rote Hahn“ zuvor mit Eimerketten, bei dem alle Bewohner mithalfen, und Feuerwehren aus anderen Gemeinden bekämpft, sind heute die modern ausgestatteten Helfer aus ihrem Umfeld nicht mehr wegzudenken.
Sternmarsch
Mit einem Sternmarsch starten die Jubilare, begleitet vom Schützenspielmannszug Marx und den Feuerwehrspielmannszügen aus Friedeburg und Neuenburg/Zetel, am Freitag, 19. April, 18 Uhr. Anschließend marschieren sie vereint mit Vertretern aus Rat und Verwaltung vom Rathaus zum Festplatz. Hier wird es nach dem Eintreffen aller Teilnehmer den offiziellen Teil mit Bürgermeister Helfried Goetz geben. Anschließend steht der erste Abend im großen Festzelt im Zeichen einer Zeltdisco.
Da während der folgenden beiden Tage die Jubiläen und die Darstellung der drei Feuerwehren im Vordergrund stehen, kommt den Jugendabteilungen eine besondere Bedeutung zu. Hat doch die Feuerwehr in Marx eine der ältesten Jugendfeuerwehren (JFw) des Landkreises Wittmund – und zwar seit 1971. So ist die Kinderfeuerwehr (KFw) aus Wiesede auf der anderen Seite die erste Organisation für Kinder in den Feuerwehren im Landkreis.
Jugendflamme
Deshalb finden für die Öffentlichkeit am Samstag auch die Abnahmen der Jugendflamme 1 und 2 für die Jugendwehren auf dem Schützenplatz vor den Augen des Publikums statt, bevor am Abend der große Festball startet. Dafür gibt es übrigens jeden Donnerstagabend bis zum 11. April Karten bei den Jubiläums-Feuerwehren. Eine Abendkasse wird nicht eröffnet, ist von den Organisatoren zu vernehmen.
Große Fahrzeugschau
Am Sonntag gibt es nach einem Frühschoppen ab 12 Uhr eine Erbsensuppe für Jedermann. Gestärkt kann dann die umfassende Fahrzeugschau aller Friedeburger Feuerwehren bestaunt werden. Dabei gibt es Vergleiche von der Geschichte mit Oldtimer ab Baujahr 1957 und Tanklöschfahrzeugen (TLF) der neuen Generation.
Zusätzlich gilt es, die Kinder der Feuerwehren bei deren Leistungsabnahme, dem „Flämmchen“, zu beobachten. Dass sich Kinder sich auf der Feuerwehr-Hüpfburg austoben können, rundet die Feier zum Anlass „270 Jahre Feuerwehr in der Gemeinde Friedeburg“ ab.
