Friedeburg - Noch im Monat Februar werden im Friedeburger Stroot Waldarbeiten durchgeführt. Das teilt die Wittmunder Kreisverwaltung mit. Wie bereits zu Beginn des Jahres angekündigt, werden dabei nur einzelne Bäume entnommen.
„Dadurch soll der Wald mehr Struktur bekommen und ein vielfältigeres Altersgefüge. Mit der gezielten Entnahme konkurrierender Nadelbäume werden uralte Eichen und Buchen freigestellt, um das Überleben dieser imposanten Waldgestalten zu sichern und den besonderen Charakter des Strooter Waldes zu erhalten,“ erklärt Finn Ahrens, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde.
Neben der geplanten Entnahme von Nadelbäumen werden auch jüngere Laubbaumbestände verändert, sodass sich hier die Wuchsbedingungen verbessern, sagt der Verwaltungsmitarbeiter. Durch diese Maßnahme bekomme der Wald auch mehr Struktur und Stabilität.
Die Waldarbeiten beginnen voraussichtlich am nächsten Montag, 14. Februar, und werden bis Ende des Monats abgeschlossen sein, was den Holzeinschlag anbelangt. Es werden weder Großmaschinen zum Einsatz kommen, noch flächige Kahlschläge vorgenommen werden. „Jedoch wird der Betrieb von Motorsägen zu hören sein“, so Finn Ahrens. Zudem werden die Stämme der gefällten Bäume vegetations- und bodenschonend durch den Einsatz von sogenannten Rückepferden aus dem Bestand geborgen.
Während der Zeit der Arbeiten müssen einzelne Bereiche des Stroots aus Sicherheitsgründen für die Besucher gesperrt werden. Der Landkreis: „Hier kann es daher zeitweilig zu Nutzungseinschränkungen für Erholungssuchende kommen, wofür wir um Verständnis bitten:“ Bei Fragen erreichen Bürger die zuständigen Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Wittmund telefonisch unter
