Friedeburg - Das Internationale Sommerfest findet wieder in seiner altbekannten Form am Samstag, 9. Juli, nach zweijähriger Pause in Friedeburg statt. „Es sind alle herzlich eingeladen, die Vielfalt in der Gemeinde zu feiern“, betont Sabrina Feldmann vom Organisationsteam. Das bunte Programm lade Jung und Alt ein, eine Zeit am Waldfreibad zu verweilen.
Das Herzstück bestehe auch in diesem Jahr aus einer kulinarischen Festmeile mit internationalen Speisen der herzhaften und süßen Note. „Menschen aus dem Vorderen Orient, Afrika, der Ukraine und vielen weiteren Ländern werden Gerichte aus ihrer ursprünglichen Heimat anbieten“, beschreibt Feldmann. Mit dem bereits zur Tradition gewordenen Internationalen Sommerfest feiere man die gelungene Integration in Friedeburg.
Gleichzeitig werden die Sommerferien eingeläutet. Kinder können eine Menge erleben: Neben sportlichen Aktivitäten wie das Ausprobieren eines Hula-Hoops, Parcourslauf in einem Bubble Ball und das Springen auf der Hüpfburg kommen auch kreative Mitmachaktionen nicht zu kurz. So können zum Beispiel Sommerhüte gebastelt und eigene Buttons hergestellt werden. Erstmals mit dabei ist die Märchenerzählerin Katrin Begemann, die mit ihrem Mitmach-Märchen für Kinder eine tolle Erweiterung des Programms darstellt. Außerdem wird es erstmals einen Kinderflohmarkt mit mehr als 20 Ständen von Kindern geben.
Erneut wird das Sommerfest von verschiedenen Akteuren aus dem gesamten Landkreis Wittmund organisiert und gestaltet. Neben vielen Ehrenamtlichen aus der Flüchtlingshilfe, der Gruppe „Ich schenke Dir Zeit“, dem Jugendparlament, vielen Vereinen und Kooperationspartnern der Gemeindesozialarbeit sind überwiegend neuzugewanderte Familien und Personen an der Umsetzung des Festes beteiligt.
Die Veranstalter seien sich laut Sabrina Feldmann einig, dass das internationale Sommerfest im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen soll. Der vom Jugendparlament gestaltete Flyer sei aus Samenpapier hergestellt und kann eingepflanzt werden. „Es wird auf Plastik verzichtet und darum gebeten, eigene Becher mitzubringen.“ Die Gemeinde danke sich bei den Helfern, aber auch den neuzugewanderten Personen, die mit ihrer kulturellen Vielfalt das Leben in Friedeburg bereichern.
