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Neuer Zeltwirt So laufen die Vorbereitungen zum Friedeburger Schützenfest

Wolfgang Kaul

Friedeburg - Bleibt alles so wie geplant? Diese Frage treibt die Veranstalter mittlerweile bei jedem Fest um, so auch in Reihen des Schützenvereins Friedeburg, der vom 26. bis 29. August sein Schützenfest aus Anlass seines 175-jährigen Bestehens geplant hat. Kommen alle Schausteller, gibt es personelle Schwierigkeiten? Muss man sich auf neue Bestimmungen hinsichtlich der Pandemie einstellen?

Vereinspräsident Georg Löschen steht dieser Frage allerdings positiv und optimistisch gegenüber. „Bis auf kleine Änderungen gehen wir vom geplanten Ablauf des Schützenfestes aus.“

Keine Absagen

„Bei uns hat noch kein Schausteller abgesagt. Somit erwarten wir von den Fahrgeschäften, wie auch von den anderen Ausstellern, dass die Zusagen eingehalten werden“, unterstreicht Löschen. Gegenüber des letzten richtigen Schützenfestes im Jahr 2019 gebe es sogar noch ein Plus. „Unter der Beschickung im vergangenen Jahr befand sich auf dem Schützenplatz ja auch ein Kettenkarussell, auch dieses Fahrgeschäft hat uns zugesagt“, erläutert der Vorsitzende des Schützenvereins Friedeburg den derzeitigen Planungsstand.

LMC sorgt für das Bier

Schwierigkeiten gab es lediglich bei der Zusage des Zeltwirtes. Der bisherige Wirt auf dem Festplatz sieht keine Möglichkeit, die Leistungen wie in den Vorjahren zu erbringen, so Georg Löschen. Jedoch baue die Firma ein Festzelt auf. „Die Bewirtung wird von dem Friedeburger Catering-Unternehmen LMC durchgeführt. Es ist also sichergestellt, dass im Festzelt für das leibliche Wohl unserer Gäste gesorgt wird“, blickt der Schützen-Chef optimistisch auf die kommenden Festtage.

Dieses Festzelt ist auch der zentrale Anlaufpunkt beim Jubiläumsschützenfest. Bereits vor dem offiziellen Start am Freitag, 26. August, findet hier der Festakt statt – mit den Vereinen aus dem Kreisverband Altes Amt Friedeburg und natürlich mit der Freiwilligen Feuerwehr Friedeburg, die in den vergangenen Jahrzehnten an jedem Kommersabend der Schützen teilgenommen hat. Georg Löschen: „Für uns gilt es, das Jubiläumsfest entsprechend des Anlasses mit all unseren Gästen zu feiern.“

Großer Zapfenstreich

Dabei bildet auch die Musik einen wichtigen Part. Das Stadtorchester Wiesmoor wird zusammen mit dem Spielmannszug aus Jever den Großen Zapfenstreich gestalten, der beim Ehrenmal vor der Schießanlage an der Friedeburger Hauptstraße stattfindet. „Über das gesamte Fest wird unser Schirmherr Landrat Holger Heymann wachen, der dieses Amt gerne übernommen hat“, freut sich der Friedeburger Vereinspräsident über die Zusage des Verwaltungschefs.

Natürliche Ballone

Ein besonderes Anliegen ist dem Verein und den Verantwortlichen der auch dieses Jahr wieder stattfindende Luftballonwettbewerb. Am Samstag werden die Kinder wie in den Jahren zuvor mittels eines Festumzugs beim „Kindergarten am Glockenturm“ abgeholt, wo der Nachwuchs seine Luftballone in Empfang nimmt. Sie werden schließlich auf dem Festplatz in den Himmel entlassen. Georg Löschen betont: „Wie in den Jahren vorher werden Luftballone verwendet, die aus natürlichem beziehungsweise organischem Material bestehen.“

„Wir freuen uns wirklich, die Gäste aus der Gemeinde und darüber hinaus am letzten August-Wochenende zum 175. Schützen- und Volksfest in Friedeburg begrüßen zu können“, blickt der Vorsitzende zuversichtlich auf das Festwochenende. Der ausrichtende Verein freue sich, wenn dann auch die Vorgärten und Häuser in der Ortschaft Friedeburg geschmückt sind.

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