Wittmund - „Der menschenverachtende Terror in Israel und Palästina machen sprachlos“, da sind sich die Mitglieder des Koordinierungskreises „Gemeinsam für Frieden“ aus dem Landkreis Wittmund einig. Aus diesem Grund haben sie eine Friedensdemo organisiert, die am Mittwoch, 8. November, ab 19 Uhr in Wittmund stattfindet.

Der Koordinierungskreis „Gemeinsam für Frieden“ besteht aus dem Awo Kreisverband Wittmund, der katholischen Kirche Esens, den Kirchengemeinden des evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Harlingerland, dem Ökumenischen Arbeitskreis Juden und Christen in Esens, dem Jugendbeirat Wittmund und den Kreisverbänden von BfB, CDU, EBI, SPD und Bündnis 90/Grüne.

„Was seit dem 7. Oktober in Israel und Gaza passiert, ist erschütternd. Seit der Shoa wurden nicht mehr so viele Jüdinnen und Juden an einem Tag ermordet wie bei dem brutalen Terroranschlag der Hamas“, schreibt das Bündnis in einer Ankündigung. Deswegen möchten die Mitglieder gemeinsam mit den Wittmundern und Wittmunderinnen auf die Straße gehen. Treffpunkt für die Demonstration ist am Marktplatz vor dem Kreishaus.

Damit wollen sie nicht nur ein Zeichen für den Frieden setzen, sondern fordern auch die Bundesregierung auf, „dem Terror auf der Welt jegliche Unterstützung zu entziehen und die wirtschaftlichen Beziehungen zu Helferstaaten nicht unhinterfragt fortzuführen.“

Nach dem Start am Wittmunder Kreishaus ziehen die Demonstranten einmal um den „Pudding“. Zur Abschlusskundgebung versammeln sich alle wieder vor dem Kreishaus. Dort werden unter anderem Landrat Holger Heymann und Superintendentin Eva Hadem sprechen. Das Organisationsteam bittet darum auf Fahnen und Transparente zu verzichten.

Kim-Christin Hibbeler
Kim-Christin Hibbeler Redaktion Wittmund