Marx - Nach fünf Jahren kommt die von der Gemeinde Friedeburg geplante Erweiterung des Gewerbegebietes in Marx/Strudden ein Stück voran. Es wurden Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in Natur und Landschaft notwendig, wie in der aktuellen Sitzung des Planungsausschusses dargestellt wurde. Das diese erforderlich sind, wurde schon im Jahr 2018 deutlich.
Im Jahr 2020 hatte Rat und Verwaltung vorerst Abstand von einer Erweiterung des Gewerbeparks Marx genommen. Insbesondere der Ersatz von Wallhecken sowie artenschutzrechtliche Ausnahmeregelungen und Ausgleichsmaßnahmen hatten die Planungen scheitern lassen. Der Verwaltungsausschuss (VA) beschloss seinerzeit jedoch, die Bauleitplanung fortzusetzen, wenn bestehende Firmen Planungssicherheit gegeben werden sollte. Aus den Reihen der Verwaltung erläuterte in der aktuellen Sitzung Daniel Sies die jetzt beabsichtigte Maßnahme: Wie aus den Plänen ersichtlich, gilt es, wollten Bestandsfirmen ihre Flächen erweitern. Es kommen demnach sechs Hektar Fläche hinzu, die bebaut werden könnte.
Obwohl es sich hier um eine relativ kleine Fläche im nördlichen und östlichen Anschluss an den Gewerbepark Marx handelt, ist die Kommune gehalten, das vorgeschriebene Verfahren durchzuführen. Ersatzmaßnahmen für Wallhecken und ein Regenrückhaltebecken sind nur einige der Punkte, die im Entwurf des Bebauungsplans bereits berücksichtigt sind.
Der Ausschuss stimmte dem Entwurf und den bereits im frühzeitigen Beteiligungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen zu. Die Kommunalpolitiker empfahlen dem VA somit, der Änderung des Bebauungsplans „Gewerbepark Marx“ zuzustimmen; danach können die Unterlagen öffentlich ausgelegt werden.
