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Attraktion in der Kreisstadt „Hands of Fame“ in Wittmund bald auch auf Stelen

Wolfgang Malzahn
Die „Hands of Fame“ gelten in Wittmund als Touristenattraktion – und demnächst sind sie auch auf Stelen zu sehen.

Die „Hands of Fame“ gelten in Wittmund als Touristenattraktion – und demnächst sind sie auch auf Stelen zu sehen.

Wolfgang Malzahn

Wittmund - Die „berühmten Hände von Wittmund“ sind eines der Alleinstellungsmerkmale der Stadt. Die derzeit knapp 90 Handabdrücke vom Prominenten aus Politik, Sport und Showbusiness in der Fußgängerzone gelten als Attraktion – und die soll künftig attraktiver präsentiert werden. Dafür hat der Verein fast 63.000 Euro an sogenannten „React“-Mitteln über die Stadt Wittmund erhalten, die zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt ausgelobt wurden.

„Wir haben noch sehr viel Arbeit vor der Brust“, räumte Vorsitzender Martin Steinbrecher ein. Für einen Großteil des Geldes ließ „Hands of Fame“ von dem Leeraner Künstler Peter Kärst 30 künstlerisch gestaltete Stelen erstellen. Diese Ständer aus Metall sollen dann jeweils zwei Handabdrücke präsentieren, sodass in nächster Zeit nach und nach 60 neue Handabdrücke hinzukommen sollen.

Verschiedene Orte

Die Stelen werden zum Beispiel am Rathaus, auf dem Marktplatz und verteilt in der Fußgängerzone montiert – zusätzlich zu den bereits in der Straße eingelassenen Händen. Ursprünglich gab es im Vorstand von „Hands of Fame“ die Idee, sämtliche Handbabdrücke auf den Stelen zu zeigen. Doch in Gesprächen mit der Stadt stellte sich heraus, dass der Ausbau aller bisherigen Promi-Hände aus dem „Pudding“ viel zu kostenaufwändig geworden wäre. Zumal der rote Klinker der Fußgängerzone nicht mehr lieferbar ist und die Straße dann zu stark nach Flickwerk ausgesehen hätte.

Fest steht jedoch, dass die Handabdrücke auf den Stelen für die Betrachter besser anzuschauen sind, weil sie sich nicht bücken müssen. Zudem sind sie leichter sauber zu halten, sicherer vor möglichen Beschädigungen durch Fahrzeuge und auch wesentlich leichter auszuwechseln. In einem weiteren Schritt sollen die Abdrücke auf den Stelen künftig mit QR-Codes versehen werden, sodass dort Hintergrund-Informationen über die Promis per Handy abgefragt werden können. „Das könnte so weit gehen, dass dort sogar Original-Töne der Berühmtheiten abgespielt werden können“, sagte Kassenwart Frank Fastenau.

Neue Abdrücke

Gemeinsam mit dem Bauamt der Stadt wollen die Vorstandsmitglieder die konkreten Standorte festlegen. Sie müssen so platziert werden, dass sie nirgends „im Wege stehen“, wie Fastenau es formulierte – und das im Einklang mit den jeweiligen Hauseigentümern in der Fußgängerzone. Danach kann die Firma Steinbrecher, die den Zuschlag bei der Ausschreibung bekommen hatte, sofort mit dem Einbau beginnen. Allerdings ist es logisch, dass „Hands of Fame“ nicht urplötzlich 60 neue Handabdrücke herzaubern kann, sondern dass die Bestückung nach und nach erfolgen wird. Zweiter Vorsitzender Gerd Thellmann stellte jedoch heraus, dass in nächster Zeit vermehrt Promis angesprochen werden sollen.

In den vergangenen Monaten wurde bereits enorm in das Projekt investiert. „Allein die Erarbeitung des ersten Antrags hat uns mindestens 100 Stunden gekostet“, berichtete Frank Fastenau. Hinter allem stecke das große Ziel, mehr Touristen nach Wittmund zu locken und so die Innenstadt zu beleben.

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