Wittmund - Die Zielgruppe sind eigentlich Kinder bis 14 Jahre, überlegt Alexandra Schmidt vom Wittmunder Jugendzentrum (JUZ) kurz bevor dann um zehn Uhr die Eröffnung vom „Happy Day“ in der Norderstraße anstand. Es ist schon das zweite Jahr in dem das JUZ diesen Erlebnistag für Kinder federführend organisiert hatte.
Nicht nur für Kinder
Doch dann eine Erkenntnis bei Schmidt: „Bei den Walking Acts ist auch mein Idol Pluto dabei. Den wollte ich schon immer mal in die Arme schließen.“ Was sie dann auch tat, als die Walt Disney-Figur zusammen mit Goofy und weiteren Walking Acts den Stand des JUZ passierte. Tatsächlich zeigt Schmidts Beispiel, dass der schon Tradition gewordene „Happy Day“ viel mehr ist als ein auf Kinder zugeschnittenes buntes Programm. Sämtliche Generationen gingen am Sonnabend gut gelaunt durch die Fußgängerzone. Für Ältere wurden Kindheitserinnerungen wach, die Jüngsten konnten bei verschiedenen Mitmachtstationen Stempel sammeln, um dann an einer großen Verlosung teilzunehmen.
Die Wittmunder Geschäftswelt sowie verschiedene Vereine und Organisationen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Kindern eine attraktive Kurzweil zu bieten: Unter anderem konnte man beim Juwelier Kreuzinger auf Diamantensuche gehen, der Kinderschutzbund bot ein Schminken an und der Kaninchenzuchtverein Wittmund hatte eine Auswahl seiner Zuchttiere mitgebracht. Nicht zu vergessen das Jugendwerk, das Erste Hilfe-Maßnahmen demonstrierte und die Johanniter, bei denen man den Innenraum eines Rettungswagens erkunden konnte.
Natürlich durfte auch Musik nicht fehlen – schon zur Eröffnung, sang eine Gruppe von Kindern der beiden Musikschulstandorte Wittmund und Esens Lieder.
Neue Kampagne
Eine Sache war in diesem Jahr jedoch anders: Beim „Happy Day“ wurde der Öffentlichkeit erstmals die Kampagne „Wittmund upklütern!“ vorgestellt. Ein Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung, Tourismus und Geschäftswelt hat großes vor mit der Fußgängerzone: Es soll ein Leitbild entwickelt werden, Konzepte zur regionalen Vermarktung sollen her und die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad soll verbessert werden.
Tatsächlich wurde der Stand von „Wittmund upklütern!“ am Sonnabend, aber auch am Sonntag während des Johannimarkts viel besucht. Viele nutzten die Gelegenheit und schrieben erste Ideen auf die Stellwände. Überhaupt war während des gesamten „Happy Days“ ein Gemeinschaftsgefühl spürbar: Insgesamt 15 Vereine brachten sich ehrenamtlich ein, verschiedene Baumaßnahmen waren sichtbar. Besucher der Veranstaltung gingen mit dem Gefühl nach Hause, dass es jetzt etwas werden könnte – mit dem „Aufschwung Fußgängerzone“.
Ballon-Tiere wurden gebastelt.
Wilko Janßen
Wie geht richtige Erstversorgung ? Das konnten auch schon die ganz jungen Kinder beim Stand des Jugendwerks lernen.
Wilko Janßen
Volltreffer – die Dosen wurden abgeräumt.
Wilko Janßen
Nicht nur gucken, sondern auch anfassen – der Kaninchenzuchtverein Wittmund präsentierte sich.
Wilko Janßen
Besonders beliebt: Ein Foto mit Goofy und Co.
Wilko Janßen
