Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

„Happy Day“ und Johannimarkt in Wittmund Innenstadt wird wieder zum Kinderparadies – Auftakt für Kampagne „Wittmund upklütern!“

Wilko Janßen
Bürgermeister Rolf Claußen (links) und  Rainer Poppen (r.) von ProWittmund eröffneten den „Happy Day“ mit einer Ansprache in der Innenstadt.

Bürgermeister Rolf Claußen (links) und Rainer Poppen (r.) von ProWittmund eröffneten den „Happy Day“ mit einer Ansprache in der Innenstadt.

Wilko Janßen

Wittmund - Die Zielgruppe sind eigentlich Kinder bis 14 Jahre, überlegt Alexandra Schmidt vom Wittmunder Jugendzentrum (JUZ) kurz bevor dann um zehn Uhr die Eröffnung vom „Happy Day“ in der Norderstraße anstand. Es ist schon das zweite Jahr in dem das JUZ diesen Erlebnistag für Kinder federführend organisiert hatte.

Nicht nur für Kinder

Doch dann eine Erkenntnis bei Schmidt: „Bei den Walking Acts ist auch mein Idol Pluto dabei. Den wollte ich schon immer mal in die Arme schließen.“ Was sie dann auch tat, als die Walt Disney-Figur zusammen mit Goofy und weiteren Walking Acts den Stand des JUZ passierte. Tatsächlich zeigt Schmidts Beispiel, dass der schon Tradition gewordene „Happy Day“ viel mehr ist als ein auf Kinder zugeschnittenes buntes Programm. Sämtliche Generationen gingen am Sonnabend gut gelaunt durch die Fußgängerzone. Für Ältere wurden Kindheitserinnerungen wach, die Jüngsten konnten bei verschiedenen Mitmachtstationen Stempel sammeln, um dann an einer großen Verlosung teilzunehmen.

Die Wittmunder Geschäftswelt sowie verschiedene Vereine und Organisationen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Kindern eine attraktive Kurzweil zu bieten: Unter anderem konnte man beim Juwelier Kreuzinger auf Diamantensuche gehen, der Kinderschutzbund bot ein Schminken an und der Kaninchenzuchtverein Wittmund hatte eine Auswahl seiner Zuchttiere mitgebracht. Nicht zu vergessen das Jugendwerk, das Erste Hilfe-Maßnahmen demonstrierte und die Johanniter, bei denen man den Innenraum eines Rettungswagens erkunden konnte.

Natürlich durfte auch Musik nicht fehlen – schon zur Eröffnung, sang eine Gruppe von Kindern der beiden Musikschulstandorte Wittmund und Esens Lieder.

Neue Kampagne

Eine Sache war in diesem Jahr jedoch anders: Beim „Happy Day“ wurde der Öffentlichkeit erstmals die Kampagne „Wittmund upklütern!“ vorgestellt. Ein Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung, Tourismus und Geschäftswelt hat großes vor mit der Fußgängerzone: Es soll ein Leitbild entwickelt werden, Konzepte zur regionalen Vermarktung sollen her und die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad soll verbessert werden.

Tatsächlich wurde der Stand von „Wittmund upklütern!“ am Sonnabend, aber auch am Sonntag während des Johannimarkts viel besucht. Viele nutzten die Gelegenheit und schrieben erste Ideen auf die Stellwände. Überhaupt war während des gesamten „Happy Days“ ein Gemeinschaftsgefühl spürbar: Insgesamt 15 Vereine brachten sich ehrenamtlich ein, verschiedene Baumaßnahmen waren sichtbar. Besucher der Veranstaltung gingen mit dem Gefühl nach Hause, dass es jetzt etwas werden könnte – mit dem „Aufschwung Fußgängerzone“.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham