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Gerda Freese verabschiedet Sebastian Rauch übernimmt Johanniter-Ortsverband Wittmund

Freuen sich über den gelungenen Wechsel in Wittmund (von links): Pastor Dr. Stefan Welz, stellvertretender Ortsbeauftragter Mirco Claassen, Ortsbeauftragter Sebastian Rauch, Dieter Meyer, Gerda Freese, Wilfried Barysch, Pastorin Martina Stecher, Markus Wedemeyer und Dr. Joachim Kleen als Vertreter der Subkommende Ostfriesland-Wilhelmshaven des Johanniterordens.

Freuen sich über den gelungenen Wechsel in Wittmund (von links): Pastor Dr. Stefan Welz, stellvertretender Ortsbeauftragter Mirco Claassen, Ortsbeauftragter Sebastian Rauch, Dieter Meyer, Gerda Freese, Wilfried Barysch, Pastorin Martina Stecher, Markus Wedemeyer und Dr. Joachim Kleen als Vertreter der Subkommende Ostfriesland-Wilhelmshaven des Johanniterordens.

Stefan Greiber/Johanniter

Wittmund - Eigentlich wollte er nicht einmal Mitglied werden – jetzt ist er sogar der Chef. Der Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe hat am Wochenende Sebastian Rauch zum Ortsbeauftragten des Ortsverbands Wittmund ernannt. Er folgt damit Gerda Freese, die den Verband seit 2010 geführt und das Amt zum 31. Dezember 2022 aus Altersgründen niedergelegt hat. Das teilt der Regionalverband Weser-Ems in einer Pressemitteilung mit. In seiner Ansprache verriet Rauch, wie er zu den Johannitern gekommen ist. Eigentlich wollte er nur einem Kumpel helfen, Scheinwerfer für die Veranstaltungstechnik des Ortsverbands aus Duisburg abzuholen. „Gerda meinte, wenn ich mit einem Johanniter-Auto unterwegs bin, muss ich aus versicherungstechnischen Gründen Mitglied werden.“ Also unterschrieb er den Antrag und war zwei Monate später sogar Ortsjugendleiter.

Vielfältiger Auftrag

„Ich habe wohl irgendwo vergessen, ‚Nein‘ zu sagen.“ Sebastian Rauch kann wirklich schlecht nein sagen. Auch als Gerda Freese ihn fragte, ob er ihre Nachfolge antreten wolle, sagte er ja. Das Motto der Johanniter „Aus Liebe zum Leben“ sieht der 28-Jährige als vielfältigen Auftrag. „Es ist nicht immer die große Katastrophe, bei der wir helfen.“

Es sei auch das Kümmern um ältere Menschen, um Geflüchtete in den Deutschkursen und das Pflaster kleben beim Sanitätsdienst. „Die wichtigste Arznei ist Liebe“, zitierte Rauch den Schweizer Arzt und Philosophen Paracelsus. Jetzt ist er ehrenamtlich für einen Verband mit 55 ehrenamtlich Aktiven verantwortlich, zudem für den Johanniter-Waldkindergarten Wittmund mit drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und einer Freiwilligendienstlerin. Erfahrung bringt er dank seiner langjährigen Jugendarbeit mit, aber auch durch seinen Beruf. Sebastian Rauch ist mit einer halben Stelle Kirchenmusiker und arbeitet auf Honorarbasis für das Jugendamt. Er hat einen Bachelor in Musikpädagogik und Erziehungswissenschaften und arbeitet zurzeit an seinem Master in Musikwissenschaften.

In kleinen Schritten voran

In dem Einführungsgottesdienst haben die Johanniter zuvor Gerda Freese offiziell aus dem Amt entlassen. Sie habe den Ortsverband an einen Kipppunkt übernommen, betonte Markus Wedemeyer, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems. Gerda Freese habe in kleinen Schritten, aber sehr klar in der Sache, den Ortsverband nach vorne gebracht. Heute gebe es den Waldkindergarten, die ehrenamtliche Helferschaft ist im erweiterten Rettungsdienst des Landkreises eingebunden, es gibt einen Hausnotruf-Einsatzdienst und die Helfenden sind sehr aktiv in Sanitätsdiensten, der Integrationsarbeit und der Erste-Hilfe-Ausbildung. „Man kann sagen: Mission erfüllt!“, sagte Wedemeyer, der zusammen mit seinen Vorstandskollegen Wilfried Barysch und Dieter Meyer die Amtseinführung von Sebastian Rauch vornahm.

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