Das Organspende-Tattoo – seit März finden sich unter dem entsprechenden Hashtag auf Instagram unzählige Bilder davon. Es gibt wohl kaum eine Organspende-Kampagne, die so sehr für das Thema sensibilisiert hat, wie die jetzige. In Anbetracht der recht übersichtlichen Spendenstatistik und des enormen Bedarfs, war so eine Kampagne schon lange nötig. Etwa 8500 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. 2022 gab es bundesweit hingegen lediglich 869 Organspenderinnen und Organspender, teilt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit.
Aber wie animiert man Menschen, sich für die Organspende zu entscheiden? Wie erreicht man möglichst viele und vor allem junge Leute? Man schaut sich das an, was junge Menschen interessiert – und Tattoos sind beliebt bei den jungen Menschen. Die Statistik zeigt: Jede vierte Frau in Deutschland ist tätowiert, bei den Mittzwanzigern bis Mittvierzigern sind es sogar mehr als 40 Prozent. Bei Männern sieht es zwar etwas anders aus, aber auch hier tragen immerhin 24 Prozent zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig ein Tattoo unter der Haut.
Gleichwohl sind Tattoos – ich spreche hier aus eigener Erfahrung – Diskussionsstoff. Auf der Arbeit, beim Einkaufen, im Schwimmbad, aber besonders bei Familienfesten kommt immer wieder die Frage: „Was bedeutet dieses Tattoo? Warum hast du das gemacht? Schrecklich! Schön!“ Unabhängig davon, ob man Tattoos nun mag oder eben nicht, tragen sie definitiv zur Organspende-Diskussion bei und machen somit unmittelbar auf das Thema aufmerksam. Durch das eine oder andere Gespräch werden dann auch die Eltern und Angehörige mit ins Boot geholt, die im Zweifel über die Spende nach dem Tod ihrer Verwanden entscheiden müssen, wenn es kein gültiges Dokument gibt.
Tattoos sind ein starkes Statement, denn sie halten für die Ewigkeit. Man braucht das Tattoo zwar nicht, um Organspender zu werden, aber die Diskussion um das lebenswichtige Thema, hat es allemal angefeuert.
Das Organspende-Tattoo – seit März finden sich unter dem entsprechenden Hashtag auf Instagram unzählige Bilder davon. Es gibt wohl kaum eine Organspende-Kampagne, die so sehr für das Thema sensibilisiert hat, wie die jetzige. In Anbetracht der recht übersichtlichen Spendenstatistik und des enormen Bedarfs, war so eine Kampagne schon lange nötig. Etwa 8500 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. 2022 gab es bundesweit hingegen lediglich 869 Organspenderinnen und Organspender, teilt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit.
Aber wie animiert man Menschen, sich für die Organspende zu entscheiden? Wie erreicht man möglichst viele und vor allem junge Leute? Man schaut sich das an, was junge Menschen interessiert – und Tattoos sind beliebt bei den jungen Menschen. Die Statistik zeigt: Jede vierte Frau in Deutschland ist tätowiert, bei den Mittzwanzigern bis Mittvierzigern sind es sogar mehr als 40 Prozent. Bei Männern sieht es zwar etwas anders aus, aber auch hier tragen immerhin 24 Prozent zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig ein Tattoo unter der Haut.
Gleichwohl sind Tattoos – ich spreche hier aus eigener Erfahrung – Diskussionsstoff. Auf der Arbeit, beim Einkaufen, im Schwimmbad, aber besonders bei Familienfesten kommt immer wieder die Frage: „Was bedeutet dieses Tattoo? Warum hast du das gemacht? Schrecklich! Schön!“ Unabhängig davon, ob man Tattoos nun mag oder eben nicht, tragen sie definitiv zur Organspende-Diskussion bei und machen somit unmittelbar auf das Thema aufmerksam. Durch das eine oder andere Gespräch werden dann auch die Eltern und Angehörige mit ins Boot geholt, die im Zweifel über die Spende nach dem Tod ihrer Verwanden entscheiden müssen, wenn es kein gültiges Dokument gibt.
Tattoos sind ein starkes Statement, denn sie halten für die Ewigkeit. Man braucht das Tattoo zwar nicht, um Organspender zu werden, aber die Diskussion um das lebenswichtige Thema, hat es allemal angefeuert.
