Langeoog/Baltrum - Ein Stand-Up-Paddler hat am Ostersamstag einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr, der Seenotretter von Langeoog, Baltrum und Norderney, der Küstenwache, der Polizei und des Rettungsdienstlers ausgelöst.

Aufmerksame Strandspaziergänger hatten beobachtet, dass der Paddler in der Accumer Ee zwischen Baltrum und Langeoog immer wieder ins Wasser fiel und bei ablandigem Wind abtrieb. Zu dieser Zeit wehte ein Wind aus Südost mit 25 km/h, in Böen bis 53 km/h. Die Spaziergänger alarmierten die Leitstelle.

Die Rettungsboote Secreatrius und Elli Hoffmann-Röser und der Seenotrettungskreuzer Eugen machten sich sofort auf den Weg, am Dünenübergang katholischen Kirche wurde das Hovercraft der Feuerwehr bereit gemacht. Der Rettungswagen fuhr zum Dünenübergang Kinderkur.

Als erstes war ein Tochterboot der Bundespolizei beim Paddler, sodass die Feuerwehrkräfte, die vom Strand die Situation beobachteten, die Seenotretter und das eigene Hovercraft informierten, dass sie umkehren konnten. Der Paddler lehnte die Hilfe der Küstenwache aber ab und gelangte aus eigener Kraft wieder an den Strand. Dort wurde er von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei empfangen. Nach seiner Einschätzung habe er sich trotz ablandigen Windes und Beginn der ablaufenden Tide nicht in Gefahr befunden.

Die Fachleute raten dringend, im Seegatt Wind und Strömung nicht zu unterschätzen. Stund-Up-Paddler sollten hier in Strandnähe bleiben und bei ablandigem Wind im Zweifelsfall nicht aufs Brett steigen.